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13.04.2026
„Simsalabim – Das magische Leben des Dr. Schreiber“
Am 16. Mai 2026 hebt sich an der Staatsoperette Dresden der Vorhang für eine außergewöhnliche Uraufführung: „Simsalabim – Das magische Leben des Dr. Schreiber“ ist ein neues Musical zwischen Zauber-Revue, Politthriller und Psychogramm – schillernd, unterhaltsam und von beklemmender Aktualität.
Die Story: Im Zentrum steht der legendäre Magier Kalanag, bürgerlich Helmut Schreiber – eine ebenso charismatische wie hoch umstrittene Figur der deutschen Nachkriegsgeschichte. Auf der Bühne lässt er Autos verschwinden, inszeniert opulente Revuen und verzaubert sein Publikum mit scheinbar grenzenloser Magie. Doch hinter der glitzernden Fassade treten dunkle Kapitel hervor: seine Rolle als Filmfunktionär im Nationalsozialismus, die Gleichschaltung des Magischen Zirkels unter seiner Führung und der Verrat an einem jüdischen Freund und Geschäftspartner. Die zentrale Frage des Abends lautet: Schafft es der Meister der Illusionen, seine eigene Schuld verschwinden zu lassen?
Die Biografie Schreibers liest sich wie ein Spiegel deutscher Geschichte: Aufgewachsen in der schwäbischen Provinz, entdeckt er früh seine Leidenschaft für die Zauberkunst und arbeitet sich mit Disziplin und Ehrgeiz nach oben. Parallel beginnt er eine Karriere in der Filmbranche, die erst im Nationalsozialismus richtig Fahrt aufnimmt. Schreiber wird zum Produktionschef der Bavaria und sucht die Nähe zu den Machteliten und profitiert vom NS-System – auch auf Kosten seines jüdischen Geschäftspartners Max Heilbronner. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelingt es ihm, sich im Zuge der Entnazifizierung neu zu positionieren und seine Vergangenheit zu verschleiern. Unter dem Künstlernamen Kalanag feiert er internationale Erfolge, bevor seine Karriere schließlich mit dem Aufkommen des Fernsehens an Strahlkraft verliert.
„Simsalabim – Das magische Leben des Dr. Schreiber“ folgt dieser außergewöhnlichen Lebensgeschichte zwischen Täterschaft, Täuschung, Neuanfang und Fall. Dabei entsteht kein Denkmal, sondern ein bewusst ambivalentes Porträt eines Mannes, der, ganz Showmensch, die Mechanismen der Inszenierung nicht nur auf der Bühne, sondern auch im eigenen Leben virtuos beherrschte. Das Musical beleuchtet im Gewand einer großen Bühnenshow die Spannungsfelder von Schuld und Verantwortung und stellt Fragen, die bis heute nichts an Relevanz verloren haben.
Das hochkarätige Kreativteam: Für diese Produktion konnten die international renommierte Komponistin Elena Kats-Chernin, der Dramatiker Dirk Laucke sowie Regisseur und Musical-Allrounder Martin G. Berger gewonnen werden. Musikalisch schöpft Elena Kats-Chernin aus einem breiten Spektrum: Zeittypische Tanzformen, revuehafte Show-Nummern, ironische Brechungen und emotionale Balladen verbinden sich zu einem facettenreichen Klangbild. Entstanden ist die Partitur in enger Zusammenarbeit mit Martin G. Berger, der zugleich die Liedtexte verantwortet. Die Grundlage für das Libretto bildet eine intensive zweijährige Recherchearbeit, in der Dirk Laucke historische Fakten, Legenden und Anekdoten zu einem dichten Bühnenstoff verdichtet hat.
Ein großes Ensemblestück: Ein umfangreiches Solist*innenensemble – aus dem eigenen Haus – trägt die Handlung mit zahlreichen Haupt- und Ensemblerollen. So übernimmt der in der Musicalszene bekannte Gero Wendorff die Rolle des Max Heilbronner, während Sybille Lambrich als Schreibers Partnerin die Wandlung von Anneliese zur schillernden Gloria – einer Figur mit Anklängen an Marilyn Monroe – verkörpert. In der Titelrolle ist Marcus Günzel zu erleben, der mit dieser Partie seine künstlerische Bandbreite eindrucksvoll entfalten kann. Zudem sind Haus- und Kinderchor, das Orchester sowie das Ballettensemble der Staatsoperette Dresden in großer Besetzung beteiligt.
Echte Magie: Für die Umsetzung der Zaubereffekte arbeitet das Team eng mit Expert*innen aus den Magischen Zirkeln Deutschlands zusammen. Große Unterstützung für das Projekt kam zudem von
der Stiftung für Zauberkunst Münster, die den Kalanag-Nachlass verwaltet und für die Produktion beispielweise die sogenannte Schwebe zur Verfügung gestellt hat.
Vor Ort in Dresden wird das Ensemble von den Zauberern und Fachleuten für Spezialeffekte Karl-Heinz Kaiser und Matthias Leubert betreut und gecoacht. Das Publikum darf sich auf spektakuläre Illusionen freuen: Ein Auto verschwindet, eine Frau schwebt und wird zur „zersägten Jungfrau“, ergänzt durch raffinierte Handtricks und visuelle Effekte.
Die Story: Im Zentrum steht der legendäre Magier Kalanag, bürgerlich Helmut Schreiber – eine ebenso charismatische wie hoch umstrittene Figur der deutschen Nachkriegsgeschichte. Auf der Bühne lässt er Autos verschwinden, inszeniert opulente Revuen und verzaubert sein Publikum mit scheinbar grenzenloser Magie. Doch hinter der glitzernden Fassade treten dunkle Kapitel hervor: seine Rolle als Filmfunktionär im Nationalsozialismus, die Gleichschaltung des Magischen Zirkels unter seiner Führung und der Verrat an einem jüdischen Freund und Geschäftspartner. Die zentrale Frage des Abends lautet: Schafft es der Meister der Illusionen, seine eigene Schuld verschwinden zu lassen?
Die Biografie Schreibers liest sich wie ein Spiegel deutscher Geschichte: Aufgewachsen in der schwäbischen Provinz, entdeckt er früh seine Leidenschaft für die Zauberkunst und arbeitet sich mit Disziplin und Ehrgeiz nach oben. Parallel beginnt er eine Karriere in der Filmbranche, die erst im Nationalsozialismus richtig Fahrt aufnimmt. Schreiber wird zum Produktionschef der Bavaria und sucht die Nähe zu den Machteliten und profitiert vom NS-System – auch auf Kosten seines jüdischen Geschäftspartners Max Heilbronner. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelingt es ihm, sich im Zuge der Entnazifizierung neu zu positionieren und seine Vergangenheit zu verschleiern. Unter dem Künstlernamen Kalanag feiert er internationale Erfolge, bevor seine Karriere schließlich mit dem Aufkommen des Fernsehens an Strahlkraft verliert.
„Simsalabim – Das magische Leben des Dr. Schreiber“ folgt dieser außergewöhnlichen Lebensgeschichte zwischen Täterschaft, Täuschung, Neuanfang und Fall. Dabei entsteht kein Denkmal, sondern ein bewusst ambivalentes Porträt eines Mannes, der, ganz Showmensch, die Mechanismen der Inszenierung nicht nur auf der Bühne, sondern auch im eigenen Leben virtuos beherrschte. Das Musical beleuchtet im Gewand einer großen Bühnenshow die Spannungsfelder von Schuld und Verantwortung und stellt Fragen, die bis heute nichts an Relevanz verloren haben.
Das hochkarätige Kreativteam: Für diese Produktion konnten die international renommierte Komponistin Elena Kats-Chernin, der Dramatiker Dirk Laucke sowie Regisseur und Musical-Allrounder Martin G. Berger gewonnen werden. Musikalisch schöpft Elena Kats-Chernin aus einem breiten Spektrum: Zeittypische Tanzformen, revuehafte Show-Nummern, ironische Brechungen und emotionale Balladen verbinden sich zu einem facettenreichen Klangbild. Entstanden ist die Partitur in enger Zusammenarbeit mit Martin G. Berger, der zugleich die Liedtexte verantwortet. Die Grundlage für das Libretto bildet eine intensive zweijährige Recherchearbeit, in der Dirk Laucke historische Fakten, Legenden und Anekdoten zu einem dichten Bühnenstoff verdichtet hat.
Ein großes Ensemblestück: Ein umfangreiches Solist*innenensemble – aus dem eigenen Haus – trägt die Handlung mit zahlreichen Haupt- und Ensemblerollen. So übernimmt der in der Musicalszene bekannte Gero Wendorff die Rolle des Max Heilbronner, während Sybille Lambrich als Schreibers Partnerin die Wandlung von Anneliese zur schillernden Gloria – einer Figur mit Anklängen an Marilyn Monroe – verkörpert. In der Titelrolle ist Marcus Günzel zu erleben, der mit dieser Partie seine künstlerische Bandbreite eindrucksvoll entfalten kann. Zudem sind Haus- und Kinderchor, das Orchester sowie das Ballettensemble der Staatsoperette Dresden in großer Besetzung beteiligt.
Echte Magie: Für die Umsetzung der Zaubereffekte arbeitet das Team eng mit Expert*innen aus den Magischen Zirkeln Deutschlands zusammen. Große Unterstützung für das Projekt kam zudem von
der Stiftung für Zauberkunst Münster, die den Kalanag-Nachlass verwaltet und für die Produktion beispielweise die sogenannte Schwebe zur Verfügung gestellt hat.
Vor Ort in Dresden wird das Ensemble von den Zauberern und Fachleuten für Spezialeffekte Karl-Heinz Kaiser und Matthias Leubert betreut und gecoacht. Das Publikum darf sich auf spektakuläre Illusionen freuen: Ein Auto verschwindet, eine Frau schwebt und wird zur „zersägten Jungfrau“, ergänzt durch raffinierte Handtricks und visuelle Effekte.