Am 7. Juli um 10 Uhr startet die Staatsoperette ihren Vorverkauf für die kommende Theatersaison. Ab diesem Zeitpunkt sind Karten für die begehrten Silvester-Vorstellungen, Neujahrskonzerte und Premieren sowie für alle Vorstellungen bis Juli 21 an der Theaterkasse der Staatsoperette im Kraftwerk Mitte, telefonisch, per E-Mail oder über die Website des Hauses erhältlich.

Die Premieren 2020/21
Als erste Premiere (26.9.20) steht Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand-Hotel” als semiszenische Inszenierung auf dem Spielplan. Das ursprünglich als Spielzeiteröffnung geplante, groß besetzte Showmusical „Blondinen bevorzugt!“ wird auf den Herbst 21 verschoben. Im November (28.11.20) kommt der Märchenklassiker „Cinderella“ als mitreißendes, zeitgemäßes Broadway-Musical von Rodgers und Hammerstein II auf die Staatsoperetten-Bühne. Otto Nicolais populäre komische Oper „Die lustigen Weiber von Windsor” ist für Februar 21 (6.2.21) geplant. Die vierte Neuproduktion ist Joseph Beers lang vergessene Operette „Polnische Hochzeit“ (24.4.21), die an der Staatsoperette ihre deutsche szenische Erstaufführung erleben wird.

Die Konzerte 2020/21
Mit dem Konzert „Was Pikantes und Spezielles, kurz: Was Sensationelles!” stellt sich der neue Chefdirigent des
Hauses, Johannes Pell, vor. Auch das traditionelle Neujahrskonzert wird unter seiner musikalischen Leitung stattfinden. Im März erinnert das Konzert „Hommage à Piazzolla” an den 100. Geburtstag des einzigartigen Tango-
Komponisten und -Erneuerers Astor Piazzolla. Am Pult steht dann mit Alondra de la Parra eine der weltweit erfolgreichsten Dirigentinnen. Mit „Come Fly With Me” ehrt die Staatsoperette einen weiteren großen Musiker: Frank Sinatra. Unter der Leitung von Musical-Spezialist Peter Christian Feigel erklingen die größten Hits des amerikanischen Sängers, Schauspielers und Entertainers.

Langfristig buchen – kurzfristig zahlen
Aufgrund der aktuellen, durch die Corona-Pandemie bedingten Situation, gilt für alle Vorstellungen bis zum
27. November 20 vorerst noch ein reduzierter Saalplan, der die aktuellen Abstandsvorgaben berücksichtigt. Zudem
passt die Staatsoperette ihre Konditionen an und gestaltet die Zahlungsfristen kulanter. Das bedeutet, bestellte
Karten müssen erst 14 Tage vor dem Vorstellungstermin bezahlt werden.

Die Theaterferien werden für notwendige Baumaßnahmen genutzt. Deshalb zieht die Theaterkasse vom
13. Juli bis 23. August ins Intendanzgebäude auf der Ehrlichstraße 2 (Öffnungszeiten: Mo – Fr | 12 – 16 Uhr,
1.8. – 9.8.20 geschlossen).

Die Eintrittspreise bleiben unverändert. Karten für die Staatsoperette gibt es von 8,50 € bis 59 €,
Kinder und Schüler*innen bis 18 Jahre erhalten Karten zu 7 €.

Karten unter:
www.staatsoperette.de | karten@staatsoperette.de | T. 0351 32042-222
25.06.2020

In bester Operettentradition

Fünf besondere Konzerte im Saal der Staatsoperette
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Mit „Schlösser, die im Monde liegen – Konzert mit Werken von Strauss bis Lincke“ öffnet am 26. Juni erstmals wieder der Saal der Staatsoperette mit 215 Plätzen für Publikum. Gleichzeitig verabschiedet sich Andreas Schüller mit diesen Konzerten nach sieben Jahren als Chefdirigent von der Staatsoperette.
Bei der Auswahl der Stücke und Arrangements machte die Staatsoperette aus den Abstandsregeln eine Tugend und besann sich darauf, dass Operette nicht nur auf den großen Bühnen zu Hause ist und in großer Besetzung gespielt werden muss. Operette wurde schon immer auch auf kleinen Varieté-Bühnen, in Ballsä-len, im eleganten Salon, auf Hoteltanzböden, im Filmstudio oder im Radio gepielt. Und so nahm das Haus die besonderen Herausforderungen unserer Zeit an und lässt in bester Operettentradition den Klang des Salonorchesters erneut aufleben:
Unter der Leitung von Chefdirigent Andreas Schüller musiziert ein 15-köpfiges Orchester, unterstützt von den Solist*innen Annika Gerhards, Laila Salome Fischer, Silke Richter, Christian Grygas, Nikolaus Nitzsche, Timo Schabel und Hauke Möller. Auf dem Programm stehen Werke der Pariser, Wiener und Berliner Operettenkomponisten in charmanten Arrangements, von Offenbachs „Barcarolle“, Paul Linckes „Frau Luna“ und Lehárs „Lustige Witwe“, bis zu Werner Richard Heymanns Tonfilmschlagern der Weimarer Republik. Zudem wird Tanzmusik aus den letzten beiden Jahrhunderten erklingen.

Preise: von 11,50 € bis 33 €, ermäßigt von 9 € bis 26 €
Termine: 26. Juni, 19:30 Uhr 27. Juni 19:30 Uhr | 28. Juni, 15 Uhr | 30. Juni, 19:30 Uhr | 1. Juli, 19:30 Uhr
23.06.2020

Premiere für Operetten-Sitcom
THE SINGERS – 01067 Dresden

Ab 25. Juni auf dem YouTube-Kanal der Staatsoperette
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Die Staatsoperette begibt sich auf fremdes Terrain und macht einen Ausflug ins Filmgeschäft: Ab dem 25. Juni startet die Sitcom „THE SINGERS – 01067 Dresden”, die dann auf dem YouTube-Kanal des Hauses zu sehen sein wird.
Handlungsort ist eine WG in Dresden, deren Hauptmieterin Gloria, eine ehemalige, exzentrische Diva, ist. Sie muss notgedrungen ihre Wohnung mit Untermietern teilen. Zu denen gehören eine in der Identitätskrise steckende Mezzosopranistin, ein Bastelfreak, ein aufgehender Stern am Musical-Himmel und eine ehrgeizi-ge Ballerina. Diese illustre Kombination von Individualisten bietet natürlich genügend Zündstoff für aufregende und witzige 20 Minuten. Und was wäre eine Operetten-Sitcom ohne Musik? Die erste Folge von THE SINGERS bereichern Hits aus Johann Strauss‘ „Die Fledermaus”.

VIRTUELLES TICKET FÜR THE SINGERS
Für die Sitcom bietet die Staatsoperette ein virtuelles Ticket für 5 € (erhältlich über www.staatsoperette.de). Es besteht jedoch keine Pflicht zum Kauf, der Erwerb der Tickets ist freiwillig.
10.06.2020

Konzert-Premiere im Radio

Übertragung des Konzerts „Schlösser, die im Monde liegen” auf Deutschlandfunk Kultur
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Am 13. Juni sendet Deutschlandfunk Kultur ab 21.03 Uhr (aus dem leeren Saal der Staatsoperette Dresden)
das Konzert „Schlösser, die im Monde liegen – Werke von Strauss bis Lincke”.

Das Haus macht für dieses Konzert aus der Not eine Tugend und besinnt sich darauf, dass Operette nicht nur
auf den großen Bühnen zu Hause ist und in großer Besetzung gespielt werden muss. Operette wurde schon
immer auch auf kleinen Varieté-Bühnen, in Ballsälen, im eleganten Salon, auf Hoteltanzböden, im Filmstudio
oder im Radio gepielt. Und so nimmt die Staatsoperette die besonderen Herausforderungen unserer Zeit an
und lässt in bester Operettentradition den Klang des Salonorchesters erneut aufleben:
Unter der musikalsichen Leitung von Chefdirigent Andreas Schüller musiziert ein 15-köpfiges Orchester,
unterstützt von den Solist*innen Annika Gerhards, Laila Salome Fischer, Silke Richter, Christian Grygas,
Nikolaus Nitzsche, Timo Schabel und Hauke Möller.
Auf dem Programm stehen Werke der Pariser, Wiener und Berliner Operettenkomponisten in charmanten
Arrangements, von Offenbachs „Barcarolle“, Paul Linckes „Frau Luna“ und Lehárs „Lustige Witwe“, bis zu
Werner Richard Heymanns Tonfilmschlagern der Weimarer Republik. Zudem wird Tanzmusik aus den letzten
beiden Jahrhunderten erklingen.

Deutschlandfunk Kultur bietet den Theatern und Konzerthäusern mit den Radiokonzerten die Möglichkeit, in
Zeiten von Corona bedingten Vorstellungs- und Konzertbeschränkungen für ihr Publikum zu spielen. Das auf
Anfrage des Senders vorgeschlagene Programm der Staatsoperette mit den vielältigen Facetten der Operette
stieß bei den verantwortlichen Redakteuren auf große Begeisterung.

Sendetermin
Deutschlandfunk Kultur
13. Juni, 21:03 Uhr

Fünf weitere Konzerte, mit denen sich Andreas Schüller nach sieben Jahren als Chefdirigent der Staatsoperette
verabschiedet, finden dann ab 26. Juni im Saal des Thaters für jeweils 215 Besucher*innen statt.

„Schlösser, die im Monde liegen – Ein Konzert mit Werken von Strauss bis Lincke”
Staatsoperette Dresden
Termine: 26. Juni, 19:30 Uhr | 27. Juni 19:30 Uhr | 28. Juni, 15 Uhr | 30. Juni, 19:30 Uhr | 1. Juli, 19:30 Uhr
Karten: von 11,50 € bis 33 €, ermäßigt von 9 € bis 26 € unter www.staatsoperette.de
29.05.2020

Operettenspaziergänge und Konzerte

Operettenspaziergänge und Konzerte – Mit zwei neuen Angeboten für die Sommermonate startet die Staatsoperette Dresden im Juni wieder ihren Spielbetrieb.
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Am 20. Juni geht es wieder los: Dann findet erstmals „Ich hab noch einen Koffer in ... – Ein Operetten-spaziergang von Wien bis New York” statt. An fünf verschiedenen Spielorten auf dem Kraftwerksgelände und im Theater, die jeweils musikalisch und thematisch einer Metropole zugeordnet sind, finden ca. 20-minütige Programme statt. An der Station „Paris“ verbreiten Chansons und Offenbachiaden französisches Flair, in „Wien“ spielt ein Salonorchester walzerselig auf und in „Dresden“ gibt es selten gehörte Ausschnitte aus Klassikern der DDR-Operette. Zu erleben ist das gesamte Ensemble: Solist*innen, Tänzer*innen, Chor und Orchester der Staatsoperette.
Fünf Besuchergruppen mit je 25 Personen flanieren am Abend von Station zu Station und erleben eine mu-sikalische Reise durch die Welt der Operette. Jede Gruppe startet an einem anderen Ort und wird von einem Guide geführt. Der gesamte Abend dauert ungefähr zwei Stunden.

Preise: Die Karten für den Operettenspaziergang kosten inklusive eines Getränks 25 €, Kinder (bis
18 Jahre) zahlen 10,50 €. Es besteht freie Platzwahl an den Spielorten.
Termine: 20. Juni, 19:30 Uhr | 21. Juni, 19:30 Uhr | 23. Juni, 19:30 Uhr | 24. Juni, 19:30 Uhr | 25. Juni, 19:30 Uhr und 10 weitere Termine im Juli


Mit dem Konzert „Schlösser, die im Monde liegen – Berliner Operette und Berliner Schlager“ öffnet am 26. Juni erstmals wieder der Saal der Staatsoperette mit 215 Plätzen für Publikum.
Unter der Leitung von Andreas Schüller, der sich mit diesen Konzerten nach sieben Jahren an der Staatsoperette als Chefdirigent verabschiedet, musizieren ein 15-köpfiges Orchester und die Solist*innen Annika Gerhards, Laila Salome Fischer, Silke Richer, Christian Grygas, Nikolaus Nitzsche, Timo Schabel und Hauke Möller. Auf dem Programm stehen u.a. Ausschnitte aus Paul Linckes Operette „Frau Luna”.

Preise: von 11,50 € bis 33 €, ermäßigt von 9 € bis 26 €
Termine: 26. Juni, 19:30 Uhr 27. Juni 19:30 Uhr | 28. Juni, 15 Uhr | 30. Juni, 19:30 Uhr | 1. Juli, 19:30 Uhr

Der Vorverkauf für den Operettenspaziergang und die Konzerte beginnt am 2. Juni um 10 Uhr direkt im Besucherdienst der Staatsoperette im Kraftwerk Mitte (Mo – Fr: 10 – 18 Uhr), telefonisch unter 0351 320 42-222 oder online unter www.staatsoperette.de.

Bei Regen oder schlechtem Wetter gibt es für die Operettenspaziergänge eine attraktive Ausweichvariante. Dann werden alle Programme auf der Bühne gespielt, das Publikum sitzt im Saal.

Alle Veranstaltungen finden selbstverständlich unter Beachtung des geltenden Hygienekonzepts, der Pflicht zum Mund-Nase-Schutz in bestimmten Bereichen und Abstandsregelungen statt.

Achtung: Der Vorverkauf für die kommende Spielzeit beginnt erst am 7. Juli 2020.
27.05.2020

Staatsoperette bei „Aus ferner Nähe” im Opernhaus Chemnitz

Radiogala in Zeiten der Coronapandemie – Liveübertragung aus der Oper Chemnitz am 30. Mai 2020, 19.05 bis 22.00 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur, MDR Kultur und MDR Klassik
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Auf Initiative von Deutschlandfunk Kultur, MDR Kultur, MDR Klassik und Die Theater Chemnitz findet am 30. Mai 2020 unter dem Titel „Aus ferner Nähe” eine Radiogala statt, an der sich inklusive des Gastgebers die knapp 20 mitteldeutschen Musiktheater beteiligen und die live in allen drei Radiostationen übertragen wird.

Auch die Staatsoperette Dresden wird sich bei dieser besonderen Gala mit einem musikalischen Beitrag präsentieren. Laila Salome Fischer und Annika Gerhards werden Ausschnitte aus Jacques Offenbachs
„Die Banditen” singen, begleitet von Robin Portune am Klavier.

Ergänzt werden die Live-Beiträge der Theater mit Einspielungen herausragender Opernaufführungen einzel-ner beteiligter Häuser. Durch das Programm führt Dr. Ulrich Ruhnke, Chefredakteur des Magazins OPER!. Moderiert wird die Sendung von Bettina Volksdorf (MDR Klassik) und Stefan Lang (DLF Kultur). Im Foyer des Chemnitzer Opernhauses werden sie außerdem Interviews mit Entscheidungsträger*innen, Regisseur*innen, Sänger*innen oder auch Vertreter*innen von Medien und Publikumsverbänden führen. Als Gesprächs-partnerin wird auch Staatsoperetten-Intendantin Kathrin Kondaurow zu hören sein.

Ausführliche Informationen auch unter www.theater-chemnitz.de/radiogala
Für die zweite Talkshow LATE NIGHT MITTE – DIGITAL, die u.a. auf dem Youtube-Kanal des Hauses am 24. Mai gesendet wird, bietet die Staatsoperette erstmals seinen Online-Zuschauer*innen ein virtuelles Ticket für 5 € an. Es besteht jedoch keine Pflicht zum Kauf, der Erwerb der Tickets ist freiwillig.

Moderator Toni Friedrich präsentiert in seiner Talkshow am 24. Mai ein neues und ein gut bekanntes Gesicht für Dresden: Johannes Pell, Chefdirigent ab der kommenden Saison, und Bariton Christian Grygas, seit 2005 an der Staatsoperette, werden auf der Bühne Platz nehmen, miteinander plaudern und musizieren.

LATE NIGHT MITTE – DIGITAL #2
24. Mai, 19.30 Uhr auf dem Youtube-Kanal und der Facebook-Seite der Staatsoperette zu sehen.
Die virtuellen Tickets gibt es auf der Website der Staatsoperette, www.staatsoperette.de, zu kaufen.
29.04.2020

Die Spielzeit 2020/21 an der Staatsoperette Dresden

Vorbehaltlich der aktuellen Entwicklungen stellt das Haus
seine Pläne für die nächste Saison vor.
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Auch die zweite Saison unter der Intendanz von Kathrin Kondaurow widmet sich einem durchgehenden Thema. Alle Stücke der Spielzeit 2020/21 befassen sich mit der hochaktuellen wie kontrovers verhandelten Frage von Geschlechteridentitäten und Rollenbildern. Das Haus will sich diesem der Operette werkimmanenten und zugleich gesellschaftlich relevanten Diskurs stellen und wählte Premierenstücke, in denen einerseits maßgeblich Frauen die Hauptrollen spielen und deren Umsetzung zudem in den Händen von Regisseurinnen liegt. Nicht nur Rollenbilder und Diversitätsfragen werden heute viel diskutiert, ebenso groß steht nach wie vor die Frage nach Gleichstellung und Gleichberechtigung im Raum. Insofern will Intendantin Kathrin Kondaurow in dieser Spielzeit vor allem den Frauen eine Stimme geben – eine wichtige Entscheidung auch mit Blick auf die Stückauswahl.
Bei einem Musical wie „Blondinen bevorzugt!“ etwa hat sich die männliche Sichtweise der bekannten Filmfassung beim breiten Publikum eingeprägt – eine Sichtweise auf eine Frau, die sich dank ihrer weiblichen Attribute in einer männerdominierten Welt durchzusetzen weiß. Doch genau das Erwartbare wird jetzt in der neuen Fassung der Staatsoperette durch erweiterte Perspektiven auf Rollenkonstellationen zeitgemäß adaptiert.

Die Premieren im Einzelnen

„Blondinen bevorzugt! (Gentlemen Prefer Blondes)“ – die Kultkomödie, die Marilyn Monroe berühmt machte, wird Regisseurin Katja Wolff, die mit ihren gewitzten Inszenierungen in Schauspiel und Musical deutschlandweit große Erfolge feiert, in Szene setzen. Die musikalische Leitung übernimmt der Musicalspezialist des Hauses Peter Christian Feigel.

BLONDINEN BEVORZUGT! (Gentlemen Prefer Blondes)
Buch von Joseph Fields und Anita Loos
Gesangstexte von Leo Robin
Musik von Jule Styne
Deutsch von Edith Jeske und Christian Gundlach

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Regie: Katja Wolff
Bühne: Cary Gayler
Kostüme: Regine Standfuss
Choreographie: Kati Farkas

Premiere: 2. Oktober 2020
 

Aus dem Märchenklassiker „Cinderella“ machten Rodgers und Hammerstein II. ein mitreißendes, zeitgemäßes Broadway-Musical. Regie führt Geertje Boeden, die bereits erfolgreich für die Ruhrtriennale oder die Bregenzer Festspiele gearbeitet hat. Die musikalische Leitung hat der 1. Kapellmeister des Hauses, Christian Garbosnik, inne.

Rodgers & Hammerstein’s
CINDERELLA
Musik von Richard Rodgers
Gesangstexte von Oscar Hammerstein II
Neues Buch von Douglas Carter Beane
Originalbuch von Oscar Hammerstein II
Deutsche Fassung von Jens Luckwaldt

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Regie: Geertje Boeden
Bühne: Philip Rubner
Kostüme: Sarah Antonia Rung
Choreographie: Radek Stopka

Premiere: 28. November 2020
 
 
„Die lustigen Weiber von Windsor“ heißt die dritte Premiere der Saison. Diese populäre komische Oper von Otto Nicolai inszeniert die israelische Regisseurin Noa Naamat, die zuletzt am Royal Opera House in London arbeitete; das wird zugleich die erste Premiere unter der musikalischen Leitung des neuen Chefdirigenten Johannes Pell sein.

DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR
Komisch-phantastische Oper in drei Akten
Libretto von Salomon Hermann Ritter von Mosenthal
nach William Shakespeare
Musik von Otto Nicolai

Musikalische Leitung: Johannes Pell
Regie: Noa Naamat
Bühne und Kostüme: Takis

Premiere: 6. Februar 2021

 
Erstmals in einer deutschen szenischen Aufführung bringt die Staatsoperette Joseph Beers lange vergessene Operette „Polnische Hochzeit” auf die Bühne. Regisseurin Julia Huebner erzählt in ihrer Inszenierung von mutigen Frauen, die sich gegen die ihnen zugeschriebenen Rollen zur Wehr setzen.
Die musikalische Leitung hat ebenfalls Johannes Pell.


POLNISCHE HOCHZEIT
Operette in drei Akten und einem Prolog
Libretto von Fritz Löhner-Beda und Alfred Grünwald
Musik von Joseph Beer

Musikalische Leitung: Johannes Pell
Regie: Julia Huebner
Bühne: Esther Dandani
Kostüme: Dinah Ehm

Premiere: 24. April 2021

 
Außerdem neu auf dem Spielplan

Im März ehrt das Haus Astor Piazzolla anlässlich seines 100. Geburtstages mit zwei Konzerten, für die mit der mexikanischen Dirigentin Alondra de la Parra eine der international erfolgreichsten Dirigentinnen gewonnen werden konnte.

HOMMAGE À PIAZZOLLA
Konzert zum 100. Geburtstag von Astor Piazzolla

Termine: 20. und 21. März 2021


Und auch einem weiteren großen Künstler zollt das Haus Anerkennung: dem Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Sinatra. Das Orchester der Staatsoperette, Solist*innen und Gäste präsentieren die größten Hits des „Rat Pack”-Trios und seines prominentesten Mitglieds.

COME FLY WITH ME
Hommage an Frank Sinatra

Termine: 4., 5. und 6. Juni 2021

Aufgrund der aktuellen Situation steht noch kein Termin für den Vorverkaufsbeginn fest.

Kathrin Kondaurow:
„Diese Spielzeit ist der Vielfalt gewidmet – der Vielfalt in der Betrachtung vom Mensch sein, von Zugehörigkeit zu einem Geschlecht und dazu gehörigen Rollenspielen. Gerade in den Genres Operette und Musical ist es notwendig, bestimmte Rollenklischees zu hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen. Zudem habe ich mich entschieden, in dieser Spielzeit vor allem den Frauen, den Regisseurinnen eine Stimme zu geben – gerade auch mit Blick auf Gleichstellungsfragen, ist es mir wichtig, hier ein Statement zu setzen. Doch nicht nur unser Spielplan steht für Vielfalt, für Diskurs und Verführung, auch unsere neue Fotoserie, die sich dem Orchester widmet, drückt die Vielfalt der Staatsoperette aus.
Ganz besonders freue ich mich in dieser Spielzeit auf fesselnde, überraschende und berührende musikalische Impulse in Zusammenarbeit mit unserem neuen Chefdirigenten Johannes Pell. In seinem künstlerischen Interesse, das dezidiert der Operette und dem Musical gilt, und seinem Verständnis und Engagement für einen Repertoirebetrieb passt er hervorragend zum Haus - ich freue mich auf die Zusammenarbeit und eine nachhaltige künstlerische Bereicherung.“

Neue Saison – Neuer Chefdirigent
Johannes Pell wird der neue Chefdirigent der Staatsoperette Dresden. Ab der kommenden Spielzeit verleiht dann der gebürtige Österreicher dem Haus seine musikalische Handschrift. Johannes Pell wechselt von den Wuppertaler Bühnen, an denen er seit 2016/17 als Erster Kapellmeister beschäftigt war, nun nach Dresden. Hier löst er Andreas Schüller, seit 2013/14 Chefdirigent der Staatsoperette, ab.
Der 38-jährige Dirigent setzte sich bei dem knapp einjährigen Auswahlverfahren unter insgesamt 81 Bewerber*innen durch. Sein künstlerisches Interesse, das dezidiert den am Haus gepflegten Genres Operette und Musical gilt, sein Verständnis und Engagement für einen Repertoirebetrieb und seine Ideen für heutige musikalische Umsetzungen passen hervorragend zum Profil des Dresdner Spezialhauses.
Johannes Pell studierte Klavier, Chordirigieren und Dirigieren in Linz, Salzburg und Wien. Seine Karriere startete er 2009 am Theater Erfurt. 2011 nominierte ihn die Fachzeitschrift „Opernwelt“ zum „Nachwuchskünstler des Jahres“ und „Deutschlandradio Berlin“ ernannte ihn 2011 zum Nachwuchsdirigenten des Jahres für das Dirigat von „Gräfin Mariza“ am Theater Erfurt.
Nach einem Engagement als Erster Kapellmeister an der Oper Bonn (2013/14 – 2015/16) wechselte er mit Beginn der Spielzeit 2016/17 an die Wuppertaler Bühnen.
Johannes Pell gastierte an renommierten Häusern wie der Volksoper Wien, am Theater Bern, der Oper in Leipzig oder der Oper Graz. Zudem dirigierte er berühmte Klangkörper wie das Brucknerorchester Linz, das Beethoven-Orchester Bonn, das Sotchi-Sinfonieorchester und seit 2010 regelmäßig das Leipziger Symphonieorchester und die Neue Lausitzer Philharmonie.


Nach der Entscheidung der Bundesregierung und der Landesregierungen vom 15. April 2020 muss die Staatsoperette Dresden zum Schutz von Künstler*innen und Publikum ihren regulär geplanten Spielbetrieb bis zum Ende der Saison 2019/2020 absagen.
Damit entfallen u.a. auch die Premieren von „Casanova” und von „Emil und die Detektive”. Optionen, die ausgefallenen Premieren nachzuholen, werden momentan geprüft. Auch der für den 27. Juni geplante Sommernachtsball kann in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden:
„Das vorzeitige Ende der Spielzeit der Staatsoperette auf der Großen Bühne im Kraftwerk Mitte ist notwendig infolge der Schließung aller Kultureinrichtungen auf unbestimmte Zeit infolge der Corona-Pandemie. Es ist folgerichtig, dass das Ensemble die Zeit nutzt, um künstlerisch neue Formate für die digitale Welt zu entwickeln und den Kontakt zum Publikum zu halten. Eine Chance, die Staatsoperette live zu erleben, besteht für diesen Sommer, falls Aufführungen unter freiem Himmel zugelassen werden. Ich hoffe, dass das Publikum dem renommierten Haus auch über die schwierige Zeit die Treue hält.”


Theaterleitung und Ensemble sind nun daran, neue Open-Air-Veranstaltungsformate zu entwerfen, die möglichweise für eine begrenzte Zuschaueranzahl angeboten werden können.
Zudem werden die bisher erschienenen vielfältigen Online-Angebote des Hauses in der Rubrik REINGEHÖRT! mit u.a. kleinen Konzerten und Theaterführungen ständig erweitert.
Für Kinder und Jugendliche bietet die Theaterpädagogik Online-Lernlektionen an. Dieses umfangreiche und anschauliche Material befasst sich mit verschiedenen Genres des Musiktheaters und den speziellen Berufen am Theater. Die Lernlektionen sind auf der Internetseite des Haues abrufbar.
Im Mai und Juni wird erneut  die Staatsoperetten-Talkshow „Late Night Mitte” – wie auch schon die April-Ausgabe, die mit großem Erfolg lief – als digitale Variante übertragen.

Kathrin Kondaurow, Intendantin der Staatsoperette: „Die von Bund, Ländern und Kommunen verhängten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zwingen uns leider dazu, die aktuell laufende Spielzeit, so wie sie geplant ist, abzusagen. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und bedauern diesen Schritt sehr, sind aber sowohl Ihnen, unserem Publikum, als auch unserem Ensemble gegenüber zum Schutz verpflichtet. Aber die Staatsoperette spielt für Sie weiter – in neuen Social-Media-Angeboten mit kleinen Konzerten und dem Blick hinter die Kulissen, gleichzeitig prüfen wir alternative Live-Formate, die den Schutzvoraussetzungen entsprechen. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass Kultur weiter stattfinden muss, da gerade sie zu erzeugen vermag, was zur Zeit am meisten auf der Strecke bleibt: Nähe, verbindende Emotionen und Gemeinschaft, gleichzeitig Hoffnung und Trost zu spenden. Die Kultur ist kein schönes Beiwerk, sondern relevant gerade auch in Krisensituationen! Wir als Staatsoperette sind für Sie da und freuen uns bereits jetzt darauf, wieder vor vollem Saal spielen zu dürfen.“



Besucher*innen, die bereits Tickets für Veranstaltungen der Staatsoperette bis zum Ende der Saison 2019/2020 erworben haben, haben die Wahl zwischen der Erstattung in Form eines Gutscheins und der Überweisung des Erstattungsbetrags.
Alle Einzelheiten und das entsprechende Rückgabeformular stehen auf der Internetseite des Hauses (www.staatsoperette.de).
Abonnent*innen müssen nichts unternehmen. Sie werden seitens der Staatsoperette automatisch angeschrieben und erhalten gemäß der Abobedingungen ein individuelles Angebot zur Vorstellungsverlegung.
16.04.2020

Late Night Mitte - Digital

Die Staatsoperetten-Talkshow kommt wie geplant und doch ganz anders
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Am 19. April lädt Moderator Toni Friedrich wieder zu „Late Night Mitte” ein – dieses Mal aber zu einer digitalen Ausgabe seiner unterhaltsamen Talkshow.
Als Gesprächsgast erwartet er Intendantin Kathrin Kondaurow. Ebenfalls live, aber via Videocall aus seiner Heimatstadt Wien, wird Andreas Sauerzapf in die Talkshow geschaltet. Musikalisch spannend, denn er singt in Wien und Robin Portune wird ihn von Dresden aus am Klavier begleiten.
Solist*innen und prominente Gäste des Hauses werden kleine persönliche Grußbotschaften in die Talkshow schicken und Musik aus „Frau Luna” und „Die lustige Witwe”, mit technischen Effekten in Szene gesetzt, rundet diesen ganz speziellen digitalen Abend ab.
Die Aufzeichnung der ca. halbstündigen Show fand in der Staatsoperette vor leerem Zuschauersaal statt und wird – zum ursprünglich geplanten Vorstellungstermin – am 19. April um 19.30 Uhr auf der Internetseite des Theaters (www.staatsoperette.de) und auf Facebook übertragen.