07.06.2024

DIE SIEBEN TODSÜNDEN / 100 LEIDENSCHAFTEN

Premiere eines perfomativen Doppelabends
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Die sieben Todsünden war das letzte gemeinsame Werk des „Dreigroschenoper“-Teams Kurt Weill und Bertolt Brecht. Es wurde 1933 in Paris, Weills erster Station im Exil, uraufgeführt.
Mit satirischem Biss und analytischer Schärfe zeichnet Brecht das Bild einer kapitalistischen Gesellschaft, in der sich die oder der Einzelne als Ware anbieten muss, um auf dem Markt zu bestehen. Kurt Weill liefert dazu eine Musik, die dem Text mit Stilzitaten der 1920er Jahre wie Tango und Jazz, angeschrägten Walzern und Ensembles irgendwo zwischen Choral und Barbershop einen ebenso zynischen wie humorvollen
(Tanz-)Boden bietet.
Musical-Star, Regisseur und Choreograf Jörn-Felix Alt bringt Die sieben Todsünden, wie zur Pariser Uraufführung, mit großem Ballettensemble auf die Bühne. Als Anna I und Anna II debütieren zwei führende Musical-Darstellerinnen ihrer Generation an der Staatsoperette: Sophie Berner und Jasmin Eberl.

Als zeitgenössische Antwort präsentiert die Staatsoperette in Koproduktion mit der Sebastian Weber Dance Company die Uraufführung der Stepptanz-Performance 100 Leidenschaften mit Musik von Konrad Koselleck – Komponist, Jazzmusiker und einer der Top-Arrangeure der Niederlande. Seine Komposition – ein Auftragswerk der Staatsoperette – bewegt sich zwischen Disco-Beats, düsteren Klangflächen, Flamenco-Rythmen und ausgelassenem Dixie.
Sebastian Weber lernte im New York der 1980er Jahre von amerikanischen Koryphäen wie James „Buster“ Brown oder Steve Condos. 2017 gründetete er die Sebastian Weber Dance Company, deren bewegungssprachliches Repertoire fest im Stepp und zeitgenössischem Tanz verankert ist. Für 100 Leidenschaften erweiterte Weber sein festes neunköpfiges Ensemble um zusätzlich vier Contemporary-Tänzer*innen. In dieser Produktion führt Choreograf Sebastian Weber seine internationale Company durch eine assoziationsreiche Szenenfolge, die in die existenziellen Herausforderungen der Weltgemeinschaft hineintaucht. Ob die Sorge um das Klima, soziale Katastrophen, die Menschen zur Flucht zwingen, oder die alltägliche Erfahrung von Diskriminierung. Mit einem lebensbejahenden Blick öffnet 100 Leidenschaften einen Bilderbogen zwischen apokalyptischen Landschaften und intimen Begegnungen, skizziert gleichzeitig das selbstzerstörerische Potential der Menschheit und ihre Fähigkeit zu grenzenloser Empathie.

Die sieben Todsünden
Ballett mit Gesang von Kurt Weill und Bertolt Brecht

Musikalische Leitung PETER CHRISTIAN FEIGEL
Regie und Choreografie JÖRN-FELIX ALT
Bühne ALEXANDRE CORAZOLLA
Kostüme VANESSA RUST

Anna I SOPHIE BERNER
Anna II JASMIN EBERL
Familie MARCUS GÜNZEL, RICCARDO ROMEO, GERO WENDORFF, GERD WIEMER
BALLETT DER STAATSOPERETTE DRESDEN

100 Leidenschaften
Uraufführung | Musik von Konrad Koselleck
Eine Koproduktion mit der Sebastian Weber Dance Company

Musikalische Leitung PETER CHRISTIAN FEIGEL
Choreografie SEBASTIAN WEBER
Choreografische Assistenz VILMA KANANEN, JANNE ERAKER, HELEN DUFFY
Bühne ALEXANDRE CORAZOLLA
Kostüme VANESSA RUST

Tänzer*innen der Sebastian Weber Dance Company ANDREA ALVERGUE, JANNE ERAKER, GAËTAN FARNIER, VILMA KANANEN, NIKOLAI KEMENY, SAMUEL VÈRE, MARIA BUSQUETS, KARYNA SAVENKO, FRAN ŽUGLIĆ, GUI YUEXUAN, NIMROD POLES, NOÉ ENGELBEEN, ATALIA GALINA

Premiere 22. Juni 2024
weitere Termine 23., 25., 28., 29. und 30 Juni 2024

Karten von 13,50 € bis 49 € unter www.staatsoperette.de

Die Koproduktion wird gefördert durch den Deutschen Bühnenverein | Landesverband Sachsen.
„100 Leidenschaften“ wird zudem von der Stadt Leipzig – Kulturamt, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


STAATSOPERETTE ZU GAST
In der Spielzeit 2024/25 wird der Doppelabend Die sieben Todsünden / 100 Leidenschaften das Kurt Weill Fest im Anhaltischen Theater Dessau am 28. Februar 2025 eröffnen.
Das Kurt Weill Fest in Dessau ist ein internationales, genreübergreifendes Kulturfestival zu Ehren des Komponisten Kurt Weill (geboren 1900 in Dessau, gestorben 1950 in New York).

22.05.2024

LA BOHÈME

Puccinis berühmteste Oper erstmals an der Staatsoperette – Aufführung in deutscher Sprache
Premiere ist am 1. Juni 2024
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Mit der Premiere von „La Bohème“ setzt die Staatsoperette eine langjährige Tradition des Hauses fort, Opernproduktionen in deutscher Sprache anzubieten. Dieses Mal steht eine der meistgespielten Opern weltweit auf dem Programm: „La Bohème“ wurde 1896 in Turin uraufgeführt und basiert auf dem Roman „Scènes de la vie de bohème“ von Henri Murger, der reale Figuren aus dem Pariser Quartier Latin verarbeitet. Erzählt wird die Geschichte von vier Künstlerfreunden, die ihrer Armut mit dem höchsten Maß an Humor und Lebensfreude entgegentreten. Erst die Liebesgeschichte des Dichters Rodolfo mit der todkranken Mimì lässt die unabänderliche Realität in die Luftschlösser der Fantasten einbrechen …

Mithilfe seiner hochemotionalen Musiksprache zeichnet Puccini Charaktere, die bis heute nichts von ihrem Charme und Witz verloren haben. So ansteckend sie sich in ihrer Jugend gebärden, so sehr rühren die sechs Protagonist*innen in ihrer Trauer. Unter der musikalischen Leitung von Johannes Pell, der sich mit „La Bohème“ als Chefdirigent von der Staatsoperette verabschieden wird, agieren vorrangig Sänger*innen aus dem Staatsoperetten-Ensemble in ihren deutschsprachigen Rollendebüts. So präsentieren sich Christina Maria Fercher und Steffi Lehmann aus dem Solist*innen-Ensemble alternierend als Mimì. Ihnen zur Seite stehen Timo Schabel und – erstmals am Haus – der südkoreanische Tenor Jongwoo Kim als Rodolfo. In der Rolle der lebenslustigen Musetta sind Julie Sekinger und Charlotte Watzlawik zu erleben – beide gehören seit dieser Spielzeit zum Ensemble der Staatsoperette –; die Partie des Malers Marcello übernehmen Hinrich Horn und Grzegorz Sobczak. In die Rollen der restlichen Bohemiens schlüpfen Bryan Rothfuss und Markus Liske (Schaunard) sowie Elmar Andree und Andreas Mattersberger (Colline).

Nach seiner Inszenierung von Spolianskys „Zwei Krawatten“ bereitet Regisseur Matthias Reichwald nun mit einem völlig anderen Stück und Genre seine Position als Leitender Regisseur vor, die er ab der Saison 2024/25 an der Staatsoperette übernehmen wird. Puccinis Meisterwerk wird bei ihm im Sinne des Volkstheatergedankens realisiert: sehr nah an den Figuren, ihren Sehnsüchten und Widersprüchen – in einer Mischung aus großen Emotionen und überraschendem Humor.
Für das Bühnenbild zeichnet der dem Haus ebenfalls seit den „Zwei Krawatten“ bekannte Karoly Risz verantwortlich, als Kostümbildner begrüßen wir erstmals den freischaffenden Künstler TOTO an der Staatsoperette.

LA BOHÈME
Szenen aus Henri Murgers La vie de bohème
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Musik von Giacomo Puccini
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

Musikalische Leitung JOHANNES PELL
Regie MATTHIAS REICHWALD
Bühne KAROLY RISZ
Kostüme TOTO

Mimì CHRISTINA MARIA FERCHER / STEFFI LEHMANN
Musetta JULIE SEKINGER / CHARLOTTE WATZLAWIK
Rodolfo, Dichter JONGWOO KIM / TIMO SCHABEL
Marcello, Maler HINRICH HORN / GRZEGORZ SOBCZAK
Schaunard, Musiker BRYAN ROTHFUSS / MARKUS LISKE
Colline, Philosoph ELMAR ANDREE / ANDREAS MATTERSBERGER
Parpignol, ein fliegender Händler / Benoit, Hausbesitzer ANDREAS SAUERZAPF
Alcindoro, Staatsrat GERD WIEMER

Chor, Kinderchor und Orchester der Staatsoperette Dresden

Premiere: 1. Juni 2024
weitere Termine: 2.,4., 15., 16. 26. und 27. Juni 2024
Karten von 13,50 € bis 49 € unter www.staatsoperette.de
25.04.2024

Das Leben ist ein Cabaret

Die Staatsoperette stellt die Spielzeit 2024/25 vor
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Unter diesem Motto, ein Zitat aus dem Musical „Cabaret“, steht die neue Saison der Staatsoperette, derenfünf Premierentitel so unterhaltsam wie auch politisch sind, sich thematisch um die Bühne, um Show
und ums Spiel im Spiel ranken und die Krisen der Zeit, damals und heute, betrachten.

Für ihre sechste Spielzeit am Haus begrüßt Intendantin Kathrin Kondaurow zwei Neue im künstlerischen Leitungsteam: Michael Ellis Ingram und Matthias Reichwald.

Kathrin Kondaurow: „Mit Michael Ellis Ingram und Matthias Reichwald im künstlerischen Leitungsteam erfährt die Staatsoperette eine große Bereicherung – ich freue mich auf eine inspirierte und produktive Zusammenarbeit, die die Expertise des Hauses in seiner Vielfalt ins Zentrum rückt und stärkt und qualitativ hervorragende Unterhaltung in allen Genres auf der Bühne und im Orchestergraben garantiert.
Zugleich befinden wir uns als Theater mitten im gesellschaftspolitischen Zeitgeschehen. Unser Spielzeitmotto „Das Leben ist ein Cabaret“ beschreibt die existenzielle Unsicherheit, die sich für uns alle als Menschen ergibt, wenn das eigene Leben auf einmal von Krisen, Kriegen und politischen Umbrüchen bestimmt wird – und gleichzeitig den Versuch, dem Ganzen mit einem Lachen zu begegnen. Dem gehen wir in all unseren Premieren ganz unterschiedlich nach – und möchten zum gemeinsamen Diskurs, Austausch, Empathie und Lachen anregen.“

Michael Ellis Ingram wird ab 2024/25 Chefdirigent und musikalischer Leiter der Staatsoperette. Der Dirigent und Pianist stammt aus dem Bundesstaat Missouri und absolvierte seine Ausbildung am Gordon College Massachusetts und an der University of Maryland School of Music. Seine große Liebe zur deutschen Sprache, Kultur und Musik (er belegte während seines Masterstudiums in den USA im Nebenfach das Fach Deutsche Literatur) führte ihn nach Deutschland: in Leipzig, an der dortigen Hochschule für Musik und Theater, legte er 2012 sein Meisterklassenexamen im Fach Dirigieren ab. Engagements als Kapellmeister führten Ingram später ans Theater Nordhausen (2012 – 2016) und ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin (2016 – 2022). Seit 2022 ist er als freischaffender Dirigent weltweit unterwegs, u.a. mit Produktionen wie „Carmen“ (Portland Opera 20‘22), „Dornröschen“ (Compagnie Illicite Bayonne 2022), „Porgy & Bess“ (Des Moines Metro Opera 2022), „Omar“ (Boston Lyric Opera 2023), „She Who Dared“ (UA – American Lyric Theater 2023) sowie mit Konzerten der Bergischen Symphoniker, der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin und der Brandenburger Symphoniker. Michael Ellis Ingram komponiert und veröffentlicht Gedichte und Kurzgeschichten – vorrangig für Kinder.

Michael Ellis Ingram: „Ich habe das Orchester der Staatsoperette im Jahr 2011 zum ersten Mal gehört und war sehr bewegt und begeistert von seinem flexiblen, lichtdurchfluteten Klang und ich freue mich sehr darauf, an dieser einmaligen Klangtradition teilnehmen zu dürfen.“

Matthias Reichwald übernimmt mit Beginn der Spielzeit 2024/25 die Position des Leitenden Regisseurs an der Staatsoperette. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin und arbeitete als Darsteller u. a. am Opernhaus Zürich sowie in Berlin am Maxim Gorki Theater, an der Schaubühne und am Deutschen Theater. Seit 2009 ist er Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden und in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen. Seit 2008 arbeitet er kontinuierlich auch als Dozent für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Als Regisseur inszenierte er u. a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Staatsschauspiel Dresden, dem Deutschen Theater Göttingen, dem Mozarteum in Salzburg, am Theater Regensburg, an der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig sowie zuletzt „Evita“ am Theater Magdeburg. Zu seinen wichtigsten Operninszenierungen zählen „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“, „Un ballo in maschera“ und „Der Freischütz“. Dem Ensemble der Staatsoperette ist er bereits als Gast-Regisseur für die Produktionen „Zwei Krawatten“ und „La Bohème“ (Premiere 1. Juni 2024) bekannt.

Matthias Reichwald: „Die Staatsoperette Dresden ist nicht nur ein Haus mit außergewöhnlich motivierten Gewerken, sondern vor allem auch ein Theaterort, an welchem in sehr vielen kleinen Details und in sehr vielen scheinbar unspektakulären Augenblicken des Arbeitsalltags immer wieder spürbar wird, welch besondere Expertise in den Bereichen Operette, Revue und Musical das Solist*innen- Ensemble auszeichnet. Neben dem wunderbaren Orchester, einer äußerst flexiblen Ballett-Company und einem sehr spielfreudigen Chor ist dieses Ensemble unbestritten das absolute Zentrum dieses Hauses und in seiner Zusammensetzung eine Ansammlung von Spezialist*innen. In diesem Theater, in diesem Ensemble ist die Vielfalt zu Hause.“

Annekatrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden: „Die Staatsoperette Dresden als das Musiktheater der Landeshauptstadt Dresden wird uns auch in der nächsten Spielzeit auf hohem künstlerischen Niveau unterhalten und in andere Welten entführen. In Zeiten politischer Krisen, gesellschaftlicher Umbrüche und sich ausbreitenden Hasses ist es umso wichtiger, dass es Orte gibt, die Menschen in der Stadt zusammenbringen und auf der Bühne auf unterhaltsame Weise die Vielfalt und Ambivalenzen des Lebens erlebbar werden lassen. Besonders freue ich mich in der nächsten Spielzeit auf Michael Ellis Ingram als neuen Chefdirigenten und Matthias Reichwald als Leitenden Regisseur sowie die Initiierung eines weiteren Bürger*innenchores.


PREMIEREN 2024 /25
Die neue Saison eröffnet am 30. August 2024 erstmals ein großer Sommernachtsball. Die Ballnacht beginnt mit einer musikalischen Entdeckung und gleichzeitig mit der ersten Premiere der Spielzeit, der Revue-Operette „Du bist ich“ – eine amüsante Verwechslungskomödie mit jazziger, lateinamerikanisch angehauchter Musik des kubanischen Komponisten Moïses Simons. Die musikalische Leitung übernimmt Chefdirigent Michael Ellis Ingram, Regie führt Matthias Reichwald.

Der Sommernachtsball unter dem Motto „Eine Nacht in Havanna“ verspricht einen exotisch-kulinarischen Abend. Die passende Tanzmusik – von Walzer bis Cha-Cha-Cha, von Foxtrott bis Mambo – liefern das Orchester der Staatsoperette, tumba-ito und die Cindy Weinhold Band. Zu später Stunde legt im Untergeschoss des Theaterfoyers DJ Barrio Katz auf. (Preis: 199 € inkl. Buffet)

Im November steht mit Jerome Kerns und Oscar Hammersteins „Show Boat“ (1927) ein Broadway-Klassiker auf dem Spielplan, der sich als erstes Musical überhaupt mit sozialkritischen Fragen auseinandersetzt. Mit legendär gewordenen Songs wie „Ol’ Man River“ und „Can’t Help Lovin’ dat Man“ warben Komponist und Autor für kulturelle Offenheit, auch weit über ihre Zeit hinaus.
Das Besondere an dieser Produktion: Erstmals wird ein Bürger*innenchor das Ensemble verstärken. Dieser Chor mit in Dresden und Umland lebenden Laiensänger*innen aus acht Ländern im Alter von 16 bis 65 Jahren wurde speziell für „Show Boat“ gecastet.
Auch für diese Produktion übernimmt Michael Ellis Ingram die musikalische Leitung, Regie und Choreografie liegen in den Händen der französischen Regisseurin Pascale-Sabine Chevroton.
Premiere: 2. November 2024

Mit „Die Bajadere“, Emmerich Kálmáns vielleicht ungewöhnlichstem Werk, zeigt Regisseurin Juana Inés Cano Restrepo ihre erste Arbeit an der Staatsoperette. Vor sinnlicher Klangkulisse, die mit Fernost liebäugelt, begegnen sich zwei Menschen, die mit ihren gesellschaftlichen Rollen hadern und versuchen, zwischen Klischee und Realität, zwischen Schein und Sein, zwischen Idol und Mensch zu unterscheiden. Das Dirigat liegt wiederum in den Händen von Chefdirigent Michael Ellis Ingram.
Premiere: 1. Februar 2025

Als vierte Premiere der Spielzeit zeigt die Staatsoperette „Cabaret“, ein Meisterwerk der Musicalgeschichte, das in die turbulente, am Abgrund hangelnde späte Weimarer Republik schaut und doch nie so nah am Puls der Zeit war wie jetzt. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Musicalspezialist Peter Christian Feigel, Regie führt Matthias Reichwald.
Premiere: 17. April 2025

Zum Abschluss krönt der „Ball im Savoy“ die Saison. Paul Abrahams Operette – mit Musik von Walzer bis Foxtrott, Paso Doble, Tango und Chanson – verschwand trotz des großen Erfolges aufgrund der jüdischen Herkunft Abrahams nur wenige Tage nach der Premiere im Dezember 1932 von den Spielplänen und lebt nun an der Staatsoperette wieder auf.
Premiere 21. Juni 2025


KONZERTE 2024 /25
In „Bretter, die die Welt bedeuten“ entführen Solist*innen und das Orchester der Staatsoperette auf die Operettenbühnen und in die Filmsäle ehemaliger sozialistischer Staaten und lassen die vielfältige, mal melancholisch-schwelgerische, mal provokativ-politische Klangwelt des osteuropäischen Raums in den Jahren von 1945 bis 1990 wieder auferstehen.
Konzerte: 2. und 3. Oktober 2024

Das Neujahrskonzert unter dem Titel „Bitte einsteigen!“ feiert musikalisch zwei berühmte Jubilare: Walzerkönig Johann Strauss, dessen Geburtstag sich 2025 zum 200. Mal jährt, und Robert Stolz, der zu seinem 145. Geburtstag und 50. Todestag sogar zweifach geehrt wird. Solist*innen und das Orchester der Staatsoperette musizieren unter der Leitung des 1. Kapellmeisters des Hauses, Christian Garbosnik.
Konzerte: 1., 3., 4., 5. Januar 2025

Das dritte Konzert der Saison – „Ein Amerikaner in Paris“ – widmet sich George Gershwin und seiner Europareise im Jahr 1928. Als Solist*innen präsentieren sich Gero Wendorff und Sybille Lambrich, die als Gast bereits im Musical „Pippin“ an der Staatsoperette zu erleben ist und ab 2024/25 fest zum Solist*innenensemble gehören wird. Die musikalische Leitung übernimmt Peter Christian Feigel.
Konzerte: 24. und 25. Mai 2025

„Heut Abend lad ich mir die Liebe ein“
Liederabend mit Ingeborg Schöpf
Konzerte: 24. Januar und 28. Februar 2025

„Schall und Rauch“
Chansons und Texte aus der Welt des Kabaretts
Konzerte: 13. und 29. Mai 2025

„Green-Box-Kammerkonzerte“
Eine Konzertreihe des Orchesters der Staatsoperette
Konzerte: 28. Oktober 2024, 20. Januar, 10. März und 12. Mai 2025


Die Premieren und Konzerte der Spielzeit werden von zahlreichen künstlerischen Formaten flankiert: von Musicalfilmen im Zentralkino, der Tanzgala „Dresdance“, einem Gastspiel des renommierten Pantomimen-Duos Bodecker & Neander, der Talkshow „Late Night Mitte“ sowie von theaterpädagogischen Projekten.
Zudem komplettieren die Repertoirestücke „Sweeney Todd“, „My Fair Lady“, „Clivia“, „La Bohème“, „Alice im Wunderland“, „Die sieben Todsünden /100 Leidenschaften“, „Die Fledermaus“, „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „Polnische Hochzeit“ den Spielplan.
Der Doppelabend „Die sieben Todsünden /100 Leidenschaften“ (Premiere: 22. Juni 2024) wurde zum
Kurt-Weill-Fest eingeladen und wird das Festival 2025 eröffnen.


Neue Eintrittspreise ab 2024 /25 *
Die Eintrittspreise der Staatsoperette wurden letztmalig mit dem Umzug ins Kraftwerk Mitte im Jahr 2016 geändert. Nach acht Jahren besteht nun die Notwendigkeit, die Preise an die allseits gestiegenen Sach- und Personalkosten anzupassen. Die momentan noch geltenden Abendkassenpreise (diese beinhalteten einen Zuschlag von 6 €) sollen ab 2024 /25 als allgemein gültige Preise veranschlagt werden. Dementsprechend wird sich der Normalpreis um 6 € erhöhen. Zudem wird es eine Vereinfachung innerhalb des Preissystems geben. In den günstigen Preisgruppen werden die Preise nahezu gleich bleiben.

Preisvergleich für eine Eintrittskarte in Preisgruppe 1 / Kategorie C
2023/24 43 € / erm. 34 €
2024/25 49 € / erm. 39 €

teuerste Karte 2024/25: 69 € (z.B. für Silvester, Premieren)
günstigste Karte 2024/25: 8,50 € (für eine Repertoire-Vorstellung wochentags)

* Preise unter Vorbehalt des Beschlusses durch den Stadtrat

Der Vorverkauf für die Saison 2024 /25 ** beginnt am 11. Juni um 12 Uhr.
** für Vorstellungen von September bis 5. Januar 2025
Die aktuelle Produktion „Clivia“ (Premiere war am 13. April) ist vom Bayerischen Rundfunk mit dem Operettenfrosch ausgezeichnet worden – einer Ehrung, die der Sender an mutige, zeitgemäße und herausragend gut gemachte Operetten-Inszenierungen vergibt.

Wie es bei BR-Klassik heißt, ist diese Auszeichnung „der durchweg überzeugenden Um- und Besetzung zu verdanken, die zeigt, was im Ensemble der Staatsoperette steckt.“ Überzeugt haben zudem die pointierte neue Textfassung von Peter Lund, die Ästhetik von Bühnenbild (Jürgen Franz Kirner) und Kostümen (Daria Kornysheva) sowie ein hervorragendes Solist*innen-Ensemble, Chor, Ballett und Orchester unter der Leitung von Christian Garbosnik.

Für die Staatsoperette ist dieser Operettenfrosch – nach „Der Zarewitsch“ (2014) und „Casanova“ (2020) – der dritte.

Die nächsten „Clivia“-Vorstellungen sind am 21. und 23. April.
Im Rahmen der Langen Nacht der Dresdner Theater zeigt das Haus am 20. April (ab 18 Uhr und bis 22 Uhr zu jeder vollen Stunde) ein 25-minütiges Programm mit Ausschnitten auch aus „Clivia“.
04.04.2024

Auf nach Boliguay!

Mit „Clivia“ entführt die Staatsoperette in einen fiktiven Kleinstaat in Lateinamerika, wie ihn nur die Operette erfinden kann.
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Die Story
Eine glamouröse amerikanische Filmdiva, ein exotischer Schauplatz irgendwo im südamerikanischen Nirgendwo und ein Produzent mit tiefen Taschen: Film ab für eine schillernde Leinwand-Revue – alles dreht sich um Clivia! Doch die Probleme häufen sich. Nicht nur springt der Hauptdarsteller unter mysteriösen Umständen ab, auch wird der Crew die Einreise nach Boliguay verweigert. Kurzerhand rekrutiert Clivia einen Einheimischen als Schein-Ehemann und Spielpartner. Doch als sich dieser als Revolutionsführer inkognito entpuppt, fallen die Kulissen und es entspinnt sich ein kinoreifes Drama rund um politische Intrigen und die geheimen Gefühle der Film-Stars.

Der Komponist
Nico Dostal wurde 1895 in Korneuburg geboren, studierte Kirchenmusik, war als Theaterkapellmeister tätig und ging 1924 nach Berlin, wo er sich der Unterhaltungsmusik zuwandte und als freier Arrangeur unter anderem für Oscar Straus, Franz Lehár, Walter Kollo, Paul Abraham und Robert Stolz arbeitete.
1933 wurde „Clivia“, mit einem Libretto von Charles Amberg und F. Maregg, am Theater am Nollendorfplatz in Berlin uraufgeführt und bescherte Dostal den großen Durchbruch. Die eingängige Musik verbindet Bolero, Tango, Paso Doble, Foxtrott und Walzer und trifft zudem den Ton der swing-inspirierten Unterhaltungsmusik der frühen 1930er Jahre.

Team und Cast
Peter Lund zeigt mit „Clivia“ seine erste Regiearbeit an der Staatsoperette. Geboren 1965 in Flensburg, lebt und arbeitet er seit 1987 als freischaffender Regisseur und Autor in Berlin. Er inszeniert an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern – vom Gärtnerplatztheater München bis zur Oper Graz. Von 1996 bis 2004 war Peter Lund Leitungsmitglied der Neuköllner Oper in Berlin, von 2002 bis 2022 Leitungsmitglied des Studiengang Musical an der Universität der Künste Berlin. Seine Stücke werden an zahlreichen deutschen Bühnen nachgespielt und wurden mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u.a. auch „Grimm!“ (momentan im Spielplan der Staatsoperette als Korproduktion mit dem tjg. Theater Junge Generation zu sehen) mit dem Deutschen Musicalpreis für das Beste Buch (2015). Für die „Clivia“-Produktion an der Staatsoperette schuf er eine neue Textfassung und jongliert in seiner Inszenierung mit den Klischees der Operette. Vor schönstem Dschungel-Panorama lässt er dabei die stückeigenen Konflikte um Bodenschätze und Machtmissbrauch im globalen Süden zum Zündstoff werden.
Von Walzer bis Paso Doble: Nico Dostals facettenreiche Musik wird am Dirigierpult von Christian Garbosnik, seit 1992 als 1. Kapellmeister der Staatsoperette tätig, zum Klingen gebracht.
In der Titelpartie erleben Sie Steffi Lehmann, die in der Rolle der Filmdiva Clivia Grey debütiert, ebenso wie ihr Bühnenpartner Gero Wendorff als Revolutionsführer Juan Olivero. Das Gegenstück zu dem Hollywood-gleichen Liebespaar bilden Jola und Lelio. Als resolute Anführerin der Amazonenarmee brilliert Franziska Becker, an ihrer Seite Andreas Sauerzapf als immer eifriger und sehr verliebter Sensations-Reporter.

Clivia
Libretto von Charles Amberg und F. Maregg
Musik von Nico Dostal

Musikalische Leitung Christian Garbosnik
Regie Peter Lund
Bühne Jürgen Franz Kirner
Kostüme Daria Kornysheva
Choreografie Bart de Clercq

Premiere: 13. April 2024
weitere Termine: 14., 21., 23. April | 4., 5., 7.. 19. und 20. Mai
Tickets von 11,50 € bis 49 € (erm. 9 € bis 31 €)
www.staatsoperette.de

01.03.2024

Cinderella hat einen Neuen

Ab 8. März steht eines der schönsten Märchen der Weltliteratur als großes Musical wieder im Spielplan der Staatsoperette – neu dabei: Jannik Harneit als Prinz Christopher
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Im November 2022 feierte Rodgers und Hammersteins Musical „Cinderella“ in der Broadway-Fassung von 2013 Premiere an der Staatsoperette – nun steht diese fantasievolle Inszenierung von Regisseurin Geertje Boeden wieder im Programm der Staatsoperette. Als Neuer im „Cinderella“-Ensemble wird sich dann Jannik Harneit als Prinz Christopher präsentieren. Harneit gehörte von 2013/14 bis 2018/19 zum Solistenensemble der Staatsoperette und war hier in zahlreichen großen Rollen, vorrangig in Musicals, zu erleben. Engagements führten ihn weiterhin u. a. an die Musikalische Komödie Leipzig, die Oper Chemnitz, das Theater Hof, die Landesbühnen Sachsen und das Theater Osnabrück. Hier ist er ab 2. März im Musical „Tootsie“ in der Titelpartie zu erleben.

Rodgers und Hammersteins „Cinderella“
Aschenputtel gehört zu den schönsten Märchen der Weltliteratur. Auch im ohrwurmreichen Musical Richard Rodgers und Oscar Hammersteins II von 1957 plagt Cinderella sich mit ihrer streitsüchtigen Stiefmutter und deren arroganten Töchtern, die sie wie eine Dienstbotin behandeln. Der Clou der Broadway-Fassung von 2013 ist jedoch, dass sie auf der anderen Seite des Märchenwalds in Prinz Christopher, der gegen seinen Willen zum König dressiert und verheiratet werden soll, einen unverhofften Leidensgenossen hat: Dank der Einsiedlerin Marie, die sich als gute Fee entpuppt, treffen Cinderella und der Prinz auf dem Ball aufeinander und im Gespräch über die soziale Ungerechtigkeit im Land entsteht eine beidseitige Faszination.
Mit viel Witz kombiniert Geertje Boedens Erfolgsinszenierung die Utopie vom rettenden Märchenprinzen mit dem Wunsch nach gesellschaftlichem Fortschritt und gleichberechtigtem Miteinander.

CINDERELLA – Broadway-Musical von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II

wieder am 8., 9., 10., 12., 13. und 19. März, 6. und 7. April und
letztmalig am 11. und 12. Mai 2024
Karten von 11,50 € bis 43 € | Kinder und Schüler*innen bis 18 Jahre zahlen nur 7 €

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Regie: Geertje Boeden
Bühne: Philipp Rubner
Kostüme: Sarah Antonia Rung

Cinderella: Olivia Delauré
Prinz Christopher: Jannik Harneit
Graf Dingelstein: Dietrich Seydlitz
Sebastian: Bryan Rothfuss / Marcus Günzel
Marie: Silke Fröde
Gabrielle: Anna-Lisa Gebhardt
Charlotte: Jeannette Oswald
Madame: Ingeborg Schöpf
Jean-Michel: Timo Schabel

29.02.2024

Stimmgewaltige Verstärkung gesucht

Vorsingen für den Kinderchor der Staatsoperette
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Die Staatsoperette sucht Mädchen und Jungen ab 9 Jahren zur Verstärkung des Kinderchores.
Unter der musikalischen Leitung von Carola Rühle-Keil studieren die Mädchen und Jungen ein vielfältiges Repertoire von Kinderliedern über Operette bis hin zu Popmusik ein. Die fundierte Ausbildung der Chorkinder umfasst regelmäßige Stimmbildung, die Vermittlung von schauspielerischen Grundlagen und Tanzunterricht.

Eines der Hauptziele des Kinderchores ist es, gemeinsam mit den Solist*innen der Staatsoperette auf der Bühne zu stehen – wie es aktuell in der Operette „Polnische Hochzeit“ zu erleben und ab Juni 2024 für die Inszenierung in „La Bohème“ geplant ist. Zudem bestreiten sie kleinere Konzerte in und um Dresden.
Ein überwältigendes Ereignis für die Mädchen und Jungen des Chores war die Mitwirkung beim großen Adventskonzert im Steyer-Stadion im Dezember 2023. An der Seite des Kreuzchores, der Kapellknaben und vieler prominenter Künstler*innen konnten sich die jungen Sänger*innen erstmals vor tausenden Zuschauern präsentieren. Auch für dieses Jahr ist die Teilnahme des Kinderchores der Staatsoperette bei diesem Event geplant.

Das nächste Vorsingen findet am 11. März von 15.30 bis 18.00 Uhr in der Staatsoperette statt.
Die Kinder sollten ein ein Lied ihrer Wahl zum Vorsingen vorbereiten und die Noten dafür mitbringen.
Um Anmeldung bis 7. März per E-Mail (k.howein@staatsoperette.de) wird gebeten.
09.01.2024

Alice springt für Casanova ein

Spielplanänderung an der Staatsoperette
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Aufgrund der Erkrankung eines Hauptdarstellers entfallen sämtliche „Casanova“-Vorstellungen in dieser Spielzeit. Dafür zeigt die Staatsoperette an diesem Wochenende (13. und 14. Januar) den vom Publikum gefeierten und von der Presse hochgelobten Ballettabend „Alice im Wunderland“ mit Musik von Sven Helbig.

Die „Casanova“-Termine am 19. und 30. Januar werden durch die diesjährigen Neujahrskonzerte „Es war einmal ...“ ersetzt, die Vorstellungen am 18. und 31. Januar entfallen ersatzlos.

Bisher gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, d.h. Besucher*innen können damit problemlos die Ersatz-Vorstellungen besuchen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Karten umzutauschen, in Gutscheine zu wandeln oder sich den Betrag auszahlen zu lassen. Das dafür notwendige Formular steht auf www.staatsoperette.de
Abonnent*innen werden direkt vom Besucherservice informiert.
Das Haus bittet jedoch um etwas Geduld, da die zahlreichen Umbuchungs- und Rückerstattungsvorgänge zeitlich und personell sehr aufwendig sind.

„Alice im Wunderland“ statt „Casanova“
13. Januar, 18 Uhr
14. Januar, 15 Uhr

„Es war einmal ...“ Neujahrskonzert statt „Casanova“
19. Januar, 19.30 Uhr
30. Januar, 19.30 Uhr
Die Staatsoperette Dresden sucht für eine kommende Musical-Inszenierung (Premiere im November 2024) Hobby-Sängerinnen und -Sänger für einen Bürgerchor. Gemeinsam mit dem Solistenensemble, Chor, Ballett und Orchester der Staatsoperette werden sie auf der Bühne stehen und in mehreren Songs mitsingen.
Gesucht werden Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, jedes Genders. Sie müssen deutsch nicht als Muttersprache sprechen, aber sich mit der Aussprache von deutschen und englischen Liedtexten wohlfühlen. Es ist kein Problem, wenn Interessierte mit Akzent singen oder sprechen.

Bei einem informellen Vorsingen sollten die Sängerinnen und Sänger ein kurzes Lied oder einen Song vortragen, entweder mit Begleitung (dafür bitte Noten oder Playback mitbringen) oder a cappella.

Anmeldung Interessierte melden sich bitte unter kbb@staatsoperette.de
Termine zum Vorsingen 19. und 26. Februar 2024 (jeweils 16 – 19 Uhr)
Ort Staatsoperette Dresden, Kraftwerk Mitte, Ehrlichstraße 4 (Bühneneingang), 01067 Dresden

Die musikalischen Proben für den Bürgerchor beginnen voraussichtlich im März 2024, die szenischen im September 2024.
03.01.2024

Neu für Neugierige

Staatsoperette lässt sich hinter die Kulissen gucken
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Ab 7. Januar bietet die Staatsoperette Führungen hinter die Kulissen des Hauses an. Der Rundgang beginnt im Foyer. Hier erfahren die Gäste alles über die Geschichte des ehemaligen Kraftwerks. Anschließend geht es in den großen Zuschauersaal und zum krönenden Abschluss der Führung können die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten werden. Ein fachkundiger Guide begleitet die Tour und beantwortet gern Fragen.
Rollstuhlfahrer*innen können nach vorheriger Anmeldung auch an den Führungen teilnehmen.

Tickets für die Führungen (12 €, erm. 9 €, Kinder bis 6 Jahre frei) gibt es ausschließlich im Vorverkauf unter www.staatsoperette.de

7. Januar, 11 Uhr
nächster Termin: 14. Januar 12 Uhr
Treff: Foyer


Bitte beachten Sie:
Aus sicherheitsrelevanten Gründen bitten wir Sie, festes Schuhwerk und keine hohen Absätze zu tragen. Das Mitführen von Koffern, Rucksäcken oder Taschen größer als A4-Format ist nicht gestattet. Das Fotografieren und Filmen ist während der Führung nur im Foyer und im Saal gestattet.