Marie-Christin Zeisset

Choreographie
http://www.staatsoperette.de Staatsoperette Dresden Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden
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15 - 43 €
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15 - 43 €
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13,50 € - 39,00 €
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15 - 43 €
Die Stepptänzerin, Choreographin und Pädagogin Marie-Christine Zeisset begann nach einer klassischen Ballettausbildung zu steppen und hatte bei Einladungen zu Festivals in den USA das Glück, von namhaften Stepptänzern wie den Nicholas Brothers, Donald O’Connor, Henry LeTang sowie Savion Glover zu lernen.
Neben diversen Auftritten für verschiedenste Events und Theater-Produktionen in Europa, den USA und Asien, war sie mit „Magic Of The Dance”, „Rhythm, Drum & Dance” und mit „Flames of the Dance” auf Europatournee. Ab 2002 arbeitete die gebürtige Berlinerin mehrere Jahre als Trainerin und Choreographin für den Friedrichstadtpalast, wo sie für die Weihnachtsrevue „Jingle Bells” auch als Steppsolistin engagiert war. Sie choreografierte für das MDR Fernsehballett und steppte mit Andrej Hermlin und dem Swing Dance Orchestra, der Jungen Symphonie Brandenburg und den London Shirt Tail Stompers.
Marie-Christin arbeitete mit Hannelore Elsner für Oscar Röhler‘s Film„ Fahr zur Hölle, Schwester” und choreografierte u. a. die Musikvideos „Gekommen, um zu bleiben” (Wir sind Helden), „Drück die Eins” (Annett Louisan) und „L-O-V-E” (Nena, Boss Hoss, Matthias Schweighöfer für „Rubbel die Katz”). Dazu kommen Kurzfilme „Irgendwo in Berlin” (Rosenstolz), „Titus & Alfonso” sowie unter der Regie von Tobias Bonn die Andrews Sister Revue „Sisters Of Swing” am Deutschen Theater Göttingen und „Die Csardasfürstin” am Theater am Domhof Osnabrück. 2015 folgte für die Konzertdirektion Landgraf die Choreographie zu „Kiss me, Kate!” unter der Regie von Hardy Rudolz. Ihre Choreographie für die Uraufführung von Peter Lunds „Stella” an der Neuköllner Oper (Regie: Martin G. Berger) wurde für den Dt. Musicalpreis 2016 nominiert. 2017 choreographierte sie die Steppnummern für „Me and my Girl” (Regie: Kay Link) an den Theatern Vorpommern, für den Musicalpreis 2017 im Wintergarten Berlin das Opening für Gayle Tufts, stepp-coachte Lars Eidinger und Bjarne Mädel und arbeitete für das Leipziger Ballett.
Marie-Christin hat in Berlin ihr eigenes Studio und konnte mehrfach Kinder an den Friedrichstadtpalast, das Berliner Ensemble und andere Produktionen vermitteln. Seit dem Wintersemenster 2016/17 ist sie Stepp-Dozentin an der UdK Berlin.

Aktuelle Produktionen

Pressestimmen

13.9.21 | Nicole Czerwinka
Dresdner Neuste Nachrichten
Sehnsuchtsapparat mit Alpenillusionen
Bei Toni Burghard Friedrich wird das „Weiße Rössl“ an der Dresdner Staatsoperette zur Überraschungskiste.

[…] zeigt Regisseur Toni Burghard Friedrich bei seinem Debüt am Haus eine herzerfrischend humorvolle Lesart des populären Bühnenschlagers. […] Nein, vermissen wird man wirklich nichts in diesem „Rössl“. […] Christian Grygas gibt einen wunderbar gehetzten Kellner Leopold […] Laila Salome Fischer als strenge Geschäftsfrau gezeigt, die sich nicht so schnell ins Herz blicken lässt. […] Markus Liske bringt als berlinernder Wilhelm Giesecke lebensfrohes Lokalkolorit ins Spiel. Das „Rössl“ ist zwar nicht Mallorca, aber lustig wird es dennoch – wofür auch seine Tochter Ottilie sorgt, die Christina Maria Fercher als flotte Biene zeigt. […] Die Überraschung des Abends ist wohl Ella Rombouts als Hausmädchen Kathi. Sowohl stimmlich als auch spielerisch zieht sie immer wieder die Blicke auf sich und verführt mit viel Humor den schönen Sigismund alias Riccardo Romeo zum leidenschaftlichen Kuss. […] Schlagfertige Dialoge, köstliche Situationskomik, pfiffige Choreografien (Marie-Christin Zeisset) und die enthusiastische Spielfreude des Ensembles, die bis in den Orchestergraben ausstrahlt, machen den Abend zum unbeschwerten Vergnügen. […] Das Orchester der Staatsoperette Dresden beweist unter der Leitung von Johannes Pell dabei eindrücklich, dass weniger tatsächlich mehr sein kann.

13.9.21 | Joachim Lange
Freie Presse
Für ein paar Münzen gibt es Berge fürs Jodeln
Die Revue-Operette „Im Weißen Rössl“ hat an der Staatsoperette Dresden viel Berlinbezug. Für das Alpine muss ein „Öster-reich-O-Mat“ aushelfen ...

Für die neue Dresdner Inszenierung haben sich Regisseur Toni Burghard Friedrich und der Dirigent Johannes Pell für die längst selbst schon legendäre Fassung von Ralph Benatzkys Genie-Streich entschieden, mit der die Geschwister Pfister 1994 in der Berliner „Bar jeder Vernunft“ Furore machten. Zusätzlich haben sie das Personal maßvoll eingedampft. […] Das Ganze funktioniert unter Leitung von Johannes Pell auch in der auf eine siebenköpfige Bandstärke abgerüsteten Orchester-fassung fabelhaft. Der Funke [..] springt auf das Publikum über. Was nicht nur an der unverwüstlichen Musik, sondern auch an der im richtigen Tempo gut durchchoreografierten Szene liegt (Marie-Christin Zeisset). […] wird der „ÖSTERREICH-O-MAT“ mit ein paar Münzen gefüttert. Dann öffnet sich der Vorhang und es gibt Berge fürs Jodeln, den Wolfgangsee, die herzige Alpen-Kuh und das Himmelblau ebenso wie die Skyline von Wien fürs Walzern. Eine Eventgastronomie, die sich das Regieteam patentieren lassen sollte.

13.9.21 | Jens Daniel Schubert
Sächsische Zeitung
Illusionen in der Großstadt
Eine ungewöhnliche wie nachdenkenswerte Version von Benatzkys „Im weißen Rössl“ fordert das Publikum der Dresdner Staatsoperette.

[…] das ganze Ensemble ist mit großer Spiellaune dabei, lässt sich von Marie-Christin Zeisset choreografiert dann doch zu Shownummern verführen und singt, solo und Ensemble, rundum überzeugend. Am Pult des Mini-Orchesters steht Chefdirigent Johannes Pell, der sicher führt und mit offensichtlicher Freude charakterisiert. […] Unterhaltsam: Ein pointiertes Lustspiel mit von jeder schwülstigen Blähung befreiter und gutdargebotener Musik.