Aleš Valášek

Bühnen- und Kostümbildner, Architekt
http://www.staatsoperette.de Staatsoperette Dresden Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden
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Aleš Valášek ist Bühnen- und Kostümbildner und Architekt. Er wuchs in Khartoum (Sudan) auf.
Im Jahr 1988 kehrte er mit seiner Familie in die Tschechoslowakei zurück, wo er seine Ausbildung erhielt.

Aleš erwarb seine künstlerischen Fähigkeiten bei der Künstlerin Věra Ničová. Er erwarb den M. A. in Kostümdesign an der Akademie der darstellenden Künste in Prag bei der Kostümbildnerin Jana Zbořilová und später den M. S. in Architektur und Städtebau bei Professor Jiří Suchomel an der Technischen Universität in Liberec, Tschechische Republik. Im Jahr 2006 studierte Aleš als Gaststudent am London College of Fashion in der Abteilung Kostüm für darstellende Künste. Im Jahr 2008 studierte er Bühnen- und Kostümdesign am Motley Theatre Design Course in London (UK) unter der Leitung von Alison Chitty, Ashley Martin-Davis, Anthony Lamble und Cat Martin.

Im Jahr 2009 wurde er Gesamtsieger des renommierten britischen Lindbury Prize for Stage Design.

Aleš ́s Portfolio umfasst Bühnen- und Kostümdesign für Dutzende von Produktionen, darunter Film, Oper, Ballett, Musicals und Theaterstücke. Aleš arbeitet hauptsächlich in Europa. Zu seinen Arbeiten gehören Bühnen- und Kostümbilder für verschiedene Produktionen, darunter Tschaikowskis Schwanensee, L. Minkus La Bayadére, A. Ch. Adam Giselle, A. Dvořák Rusalka, G. Bizet Carmen, G. Puccini Turandot, Monteverdis Orfeo... Zu den Musicals zählen Alan Menken ́s Little Shop of Horrors (Bühnenbild und Kostüme), Gypsy King ́s Zorro (Bühnenbild), Green Day ́s American Idiot (Bühnenbild), Curtains von John Kander (Bühnenbild), 50 Shades (Bühnenbild und Kostüme), Next to Normal (Bühnenbild und Kostüme). Im Jahr 2019 entwarf er Bühnenbilder und Kostüme für die Operette Polenblut am Odessa Academic Theatre of Musical Comedy (Odessa, Ukraine).

2010 arbeitete Aleš persönlich mit Alain Boublil an der tschechischen Premiere von Marguerite the Musical (Bühnen- und Kostümbild), das von Michel Legrand und Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg, den Schöpfern des legendären Musicals Les Misérables, geschrieben wurde. Für viele Produktionen entwarf Aleš Originaltextilien und -drucke, um die Authentizität der Produktion zu unterstützen.

2018 entwarf Aleš die deutschsprachige Erstaufführung des Broadway-Musicals An American in Paris (Kostümdesign) in Linz (Österreich), eine deutsche Tournee von An American in Paris (Kostümdesign). Im Jahr 2021 entwarf Aleš die Kostüme für das Musical Sound of Music unter der Regie von Francesca Zambello (Glimmerglass Opera, NY, USA). The Sound of Music war Aleš' amerikanisches Debüt.

Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen Titanic, das Broadway-Musical von Maury Yeston (Kostümbild, Linz, Österreich), Anastasia the musical (Linz, Österreich), Aspects of Love (Kostümbild, Münster, Deutschland), The King and I (Kostümbild, Mörbisch Seefestspiele, Österreich), Pippin (Kostümbild, Staatsoperette Dresden, Deutschland).

Im Jahr 2022 wurde Aleš bei den Regional Broawayworld.com Awards gleich für drei Produktionen in der Kategorie Bestes Kostümdesign eines Theaterstücks oder Musicals nominiert: Titanic, Anastasia, The King and I.

In den Jahren 2016 und 2017 unterrichtete Aleš Kostümdesign als Externer an der Akademie der Darstellenden Künste Prag (DAMU).

2019 entwarf er eine permanente Skulpturenkollektion für das Museum Hořice in der Tschechischen Republik, die mehrere prestigeträchtige Museumspreise gewann. 2014 hat Dir.

Hana Pinkavová einen Dokumentarfilm über Aleš ́s Leben und Werk mit dem Titel "Following the dream..." für das Tschechische Fernsehen (ČT) gedreht.

Aktuelle Produktionen

Pressestimmen

30.1.2023 | Rico Stehfest
Dresdner Neueste Nachrichten
Damit das Leben einen Sinn hat
Die Staatsoperette Dresden zieht mit „Pippin – Die Kunst des Lebens“ alle Register, und die heile Welt kommt zum Greifen nah.

[…] Die Inszenierung der Staatsoperette Dresden (Regie und Choreografie: Simon Eichenberger) bleibt im überzeitlich Gültigen, statt die Handlung auf Krampf ins Heute zu hieven. Demgemäß fällt die Ausstattung aus (Bühne: Charles Quiggin, Kostüme: Aleš Valášek). In einem schlossähnlichen Saal, der dank einer ausgeklügelten Lichtregie (Michael Grundner) Charles Dickens vor Begeisterung hätte in die Hände klatschen lassen.
[…]. Kerry Jean [eine Prinzipalin, eine Strippenzieherin ersten Ranges] ist in dieser Rolle [...] eine beeindruckend überpräsente und trotzdem leichtfüßige wie ruchlose Meisterin [...] Großmutter Bertha (hinreißend auf Rollschuhen: Bettina Weichert) […] Es ist ein Weg, der es dem Publikum an nichts fehlen lässt. Zur Premiere war dieses sogar derart angeheizt, dass jedes Lied mit spontanem Szenenapplaus bedacht wurde. Zu Recht, wie man anmerken darf. Da bleiben gesanglich keine Wünsche offen, und die Möglichkeit der Verführung durch den schönen Schein lässt einen im bequemen Theatersessel mühelos die Komplexitäten vor der Tür ausblenden. Also: alles richtig gemacht.

30.1.2023 | Rainer Kasselt
Sächsische Zeitung
Das amerikanische Popmusical „Pippin“ wird in der Staatsoperette bejubelt.
[...] Opulentes Bühnenbild, tolle Kostüme, ein Fest fürs Auge. [...] Das Orchester mit dem blendend aufgelegten Dirigenten Peter Christian Feigel entfacht einen mitreißenden Sound. Feurig und sanft, mal auftrumpfende Bigband, mal leises Gitarrensolo. […] Hauptperson des dreistündigen Abends ist die hinreißende kalifornische Sängerin und Tänzerin Kerry Jean. […] Entertainerin, Nummerngirl und Gastgeberin in einer schillernden Person. Vor allem aber tanzt und singt sie atemberaubend. […]. Ein Showstar, wie man ihn nicht alle Tage erlebt […]
Eingerichtet hat das Ganze ein Könner seines Fachs: der vielseitige Regisseur und Choreograf Simon Eichenberger. […] Eichenbergers Produktion verströmt eine kräftige Prise Broadway-Atmosphäre. [...] Ensemble und Solisten sind in Bestform. Bettina Weichert als lebenslustige Ex-Königin Bertha […] läuft Rollschuh. […] Publikumsliebling Silke Richter gibt die intrigante, verschwenderische Monarchen-Gemahlin Fastrada. Marcus Günzel spielt den König gelangweilt, die Pflichten des Amtes ermüden ihn [...] Er stirbt, ohne mit der Wimper zu zucken, noch gelassener reagiert er auf seine Wiederauferstehung. […] Diese Inszenierung hat die Potenz zum Renner.