Jelena Nagorni
Bühnenbildnerin
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Jelena Nagorni studierte BühnenundKostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und an der University of Art and Design Helsinki. Von 2007 bis 2009 war sie Bühnenbildassistentin am Bayerischen Staatsschauspiel und am Staatstheater Stuttgart. Seit 2009 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig, u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Staatsschauspiel Dresden, an den Schauspielhäusern Zürich, Köln und Graz, dem Berliner Ensemble, der Oper Leipzig und Regensburg, den Staatstheatern Hannover, Stuttgart, Karlsruhe und Darmstadt, am Theater Münster und Magdeburg und am Deutschen Theater Göttingen. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseur*innen Lily Sykes, Nicolas Stemann, Jenke Nordalm, Julia Prechsl und Simon Solberg zusammen. Mit dem Regisseur Matthias Reichwald besteht eine langjährige Zusammenarbeit. An der Staatsoperette verantwortete sie bisher die Bühne zur Operette Kinostar! von Ralph Benatzky sowie in der Spielzeit 2026 / 2027 weiterhin das Familienmusical Emil und die Detektive.
Aktuelle Produktionen
- „Emil und die Detektive“ Bühne
- „Simsalabim – Das magische Leben des Dr. Schreiber“ Bühne
- „Kinostar!“ Bühne
Das wurde nun an der Staatsoperette uraufgeführt und groß gefeiert.
Als fulminante Show, attraktiv und mitreißend, dabei tiefsinnig und hintergründig, präsentierte am Wochenende Dresdens Staatsoperette die Uraufführung ihres Auftragswerks „Simsalabim –Das magische Leben des Dr. Schreiber“, ein glanzvoller Parforceritt entlang der Biografie des berühmten Magiers der Nachkriegszeit. […] Die Revue einer Karriere in fünfzig Jahren deutscher Geschichte […] begeisterte das Publikum und ließ den Premieren-Abend zu einem großen Erfolg werden. […] Martin G. Berger schrieb die Liedtexte, die Elena Kats-Chernin in eine musicalgerechte Musik goss […] ideenreich, substanziell und effektvoll ist, ohne die üblichen Musical-Manierismen zu bedienen. Unter der Leitung von Michael Ellis Ingram musizierte das Orchester der Staatsoperette mit Verve, begleitete sensibel und setzte glanzvolle Akzente. […] Jelena Nagorni hat eine wandelbare Bühne gebaut, die im Licht von Uwe Münnich große Showbühne, Illusionskabinett und Filmstudiowird. Die Effekte sind beeindruckend, ein großer Bühnenzauber! […] Regisseur Matthias Reichwald, Choreograf Gabriel Pitoni und das Team der Staatsoperette zaubern mitreißendes Theater. […] Insbesondere der verratene Jugendfreund und Kompagnon Max (Gero Wendorf), die verlassene Geliebte Ruth (Dimitra Kalaitzi) und das verleugnete Vorbild Thorn (Christian Grygas) setzen bewegenden Akzente. […] Marcus Günzel (Kalanag) kann bis zu diesem sich aufbäumenden Schluss den abendfüllenden Erzählbogen spannen. Er strahlt, er fasziniert, er begeistert. Er zaubert mit beeindruckender Perfektion, er singt, er tanzt, er spielt sich in die Herzen.
[…] das ist sehens- und vor allem hörenswert. […] Perfekt choreografiert und musikalisch in Szene gesetzt, kann man sich mit „Kinostar“ [...] 90 Minuten lang unterhalten lassen. […] Dimitra Kalaitzi macht ihre Sache großartig. […] Ihr Gegenpart, Gero Wendorff als Axel Swift, ist ein überzeugender Hallodri, der ebenfalls gesanglich überzeugt […] Ein wirklicher Pluspunkt der Inszenierung ist jedoch die Idee der „Hollywood Harmonists“, sieben männliche Darsteller in verschiedenen Rollen, die fantastischen Chorgesang à la Comedian Harmonists bieten und witzig choreografierte Bewegungsabläufe, die man sich gern anschaut.
[…] Das Orchester der Staatsoperette [… ] spielt unter Chefdirigent Michael Ellis Ingram mit ausdrucksstarker Begeisterung […] Die aus Thessaloniki stammende Dimitra Kalaitzi gibt der Figur der Gloria anziehendes Profil und singt anrührend.[…] Gero Wendorf ist als Taugenichts wie als Charmeur Sympathieträger […]
das Bühnenbild von Jelena Nagorni kommt mit wenigen Elementen aus. […] Effektvoll und überraschend ist die Verwandlung.
[…] eine überzeugende Inszenierung […], die zu frenetischem Applaus animierte.