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Mi
, 09
19:30
Operette

Casanova

Revue-Operette
Text von Rudolph Schanzer und Ernst Welisch | Musik von Johann Strauss | Für die Bühne bearbeitet von Ralph Benatzky
2 Std. 55 min (inkl. 25 min Pause)
http://www.staatsoperette.de Staatsoperette Dresden Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden
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Casanova – berüchtigt als Herzensbrecher und in den Geschichtsbüchern verzeichnet als Lebemann und Kosmopolit. Doch was wäre, wenn den notorischen Frauenheld Zweifel ob seiner Verführungskunst, ja, gar seiner Männlichkeit ergreifen? In einer humorvollen Nacherzählung seiner Biografie stürzt sich Casanova in einen sich über alle gesellschaftliche Kreise ziehenden Liebesreigen. Als ihn seine flüchtigen Damenbekanntschaften – von der spanischen Tänzerin Dolores bis zur österreichischen Kaiserin Maria Theresia – unerwartet mit ihren eigenen Vorstellungen über Spiel und Macht in Liebesdingen konfrontieren, stößt Casanova an die Grenzen seiner schon zu Lebzeiten lancierten Legende. Doch nicht nur das: Die Begegnung mit einer verlobten Frau bringt schließlich sein Selbstbild als überzeugter Polygamist ins Wanken. Wem wird Casanova am Ende treu bleiben – einer heimlichen Liebe oder seinem Ruf?

Ralph Benatzkys rasante Revue-Operette zieht unter Verwendung von Kompositionen von Johann Strauss einen Querschnitt durch das illustre Leben Casanovas, mit Stationen in Venedig, Saragossa, Wien und Potsdam. Schon bei der Uraufführung 1928 ließ sich das Berliner Großstadtpublikum begeistern von der Komik, den virtuosen Tanzeinlagen, der rauschenden Opulenz und nicht zuletzt der walzerseligen und melodienreichen Musik – schwelgen Sie also im „Rausch der Genüsse“!

Programmheft „Casanova“

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Besetzung
Team
Musikalische Leitung
Kostüme
Choreographie
Dialoge der Zwischenspiele und Dramaturgie
Chorleitung
Besetzung
Casanova
Leutnant von Hohenfels
Barbarina
Graf Dohna / Menuzzi
Kaiserin Maria Theresia
Dolores
Dominica Herrero
Graf Waldstein
Ballett der Staatsoperette Dresden, Chor der Staatsoperette Dresden, Orchester der Staatsoperette Dresden
Pressestimmen
20.6.2022 | Heiko Nemitz
Dresdner Morgenpost
„In heißen Küssen hab‘ ich, ja gelebt …“
Die Staatsoperette hat die Revue „Casanova“ zeitgemäß neu eingerichtet. Ein hochunterhaltsamer Abend

Das Orchester (musikalische Leitung: Christian Garbosnik) spielt die Melodien und Ohrwürmer durchaus walzerselig und beschwingt, und doch auch nachdenklich, oft in Moll gestimmt. […] Edith Kollaths Kostüme strotzen vor schriller Fantasie […] Ein Ohren- und Augenschmaus.
Die Staatsoperette setzt mit „Casanova“ ein schönes Ausrufezeichen hinter die Reihe der Revue-Ausgrabungen dieser Saison.
20.6.2022 | Andreas Schwarze
Dresdner Neuste Nachrichten
Frauenheld in der Identitätskrise
Ralph Benatzkys Rokoko-Revue „Casanova“ hatte Premiere in der Staatsoperette

[…] Das Orchester der Staatsoperette unter Leitung von Christian Garbosnik holte stilsicher, wohlklingend und differenziert diesen hörenswerten Soundtrack in die Gegenwart. […] In der vermüllten Junggesellenbude Casanovas haust mit ihm sein Alter Ego in einer Art Schwulen-WG. Judith Wiemers hat sich für diese Szenen geistreiche Dialoge im heutigen Deutsch einfallen lassen. Mit dem mephistophelischen Peter Lewys Preston als Casanovas innerer Widerpart entstehen auf der Vorbühne sehr vergnügliche Momente. Der egoistische Hallodri soll geläutert werden. […]
[…] Die guten Witze macht an diesem Abend Dietrich Seydlitz, der ungekrönte König der komischen Nebenrollen. […] Als Buffopaar wirbeln Florentine Schumacher (Zofe Trude) und Andreas Sauerzapf (Costa, Diener Casanovas) so frech und gekonnt über die Szene […] Die gelungenste Revue-Nummer war der große Auftritt Barbarinas mit Chor und Ballett. Jeannette Oswald sang und tanzte brillant und wurde dafür zu Recht begeistert gefeiert. […]
20.6.2022 | Jens Daniel Schubert
Sächsische Zeitung
Wer verführt?
Die „Casanova“-Lesart der Staatsoperette ist tiefgründig hier und unterhaltsam dort.

Das Ensemble der Staatsoperette gibt alles, um einen unterhaltsamen Abend zu kreieren. Am Pult führt Christian Garbosnik mit Routine und Freude am Musizieren alleszusammen. Chor, Ballett und Orchester der Staatsoperette sind mit großem Engagement und ausdrucksstark dabei. […] Herauszuheben sind die Noblesse und das harsche Reagieren von Ingeborg Schöpf als Kaiserin. Den Gestus der Revue-Operette bedient Jeannette Oswald perfekt als Tänzerin, mit Bühnenpräsenz, tänzerisch überzeugend, augenzwinkerndem Spiel und mit guter Gesangstechnik. Matthias Störmer gibt der Titelpartie viel Nachdenklichkeit mit. […]
„Casanova“ an der Staatsoperette hat schöne Bilder. Mit schwungvoller Musik ist der Abend unterhaltsam, nachdenklich und heutig. Dafür gab es zur Premiere begeisterten Applaus.

19.6.2022 | Joachim Lange
Die Deutsche Bühne
Verführer im Selbstgespräch
[…] Das eingespielten Hausensemble aus genreerfahrenen Protagonisten, Ballett und Orchester hatte natürlich mit Johann Strauss und Ralph Benatzky nicht nur zwei tote, sondern zwei todsichere Komponisten beziehungsweise Bühnenkönner auf ihrer Seite. Wie ein gut gemachtes Einzelstück sitzt jede Nummer in den sieben Bildern. Alles, was von Strauss kommt und bei Christian Garbosnik und seinen Musikern danach klingt, sowieso. […]
Das, was in den Dialogen Casanovas mit seinem Alter Ego, in den Texten von Judith Wiemers, hinzugefügt ist, kommt nämlich als leichtfüßig, treffsicherer Schlagabtausch wie in einer Boulevardkomödie mit Hintersinn daher. Peter Lewys Preston findet dafür als Alter Ego einen geistreichen Ton. […]
19.6.2022 | Ingrid Gerk
Online Merker
Casanova
[…] Der gut singende Chor (Einstudierung: Thomas Runge), das gut tanzende Ballett in oft witzigen Formationen, wie dem Häschen-Ballett der Ballett-Häschen in Wien (allzu wörtlich genommen), Soldaten, Sittenpolizei, Nonnen usw. (Choreografie: Jörn-Felix Alt) und das Orchester der Staatsoperette (Musikalische Leitung: Christian Garbosnik) bildeten eine gute Grundlage für das Solisten-Ensemble, von dem die prächtig singende und spielende Ingeborg Schöpf als Kaisern Maria Theresia ihrer Rolle Profil und Niveau verlieh, und Christina Maria Fercher als von gleich mehreren begehrte Laura mit Anmut, Charme und niveauvollem Schöngesang die Herzen eroberte und keine Wünsche offen ließ.
[...] Als Barbarina konnte die über allem in einem Schwebe-Rahmen schwebende Jeannette Oswald überzeugen, die echt revuemäßig sang und tanzte, und als kesse Berliner Göre namens Trude Florentine Schumacher mit ihrem beachtlichen komödiantischen Darstellungstalent. […] Dominica Herrero Gimeno konnte sich als feurig-spanische Dolores selbst spielen. […] Die Kostüme von Edith Kollath sind teils raffiniert geschnitten, teils – typisch Revue – in schillernder Farbigkeit mit Glanz und Glamour und auch mit witzigen Einfällen.