Konrad Schöbel

Konrad Schöbel liebt gute Geschichten und erzählt sie mittels Vokalmusik.
Er wurde 1999 in Leipzig geboren und erhielt dort seine grundlegende musikalische Ausbildung im Thomanerchor. Im Rahmen seines Studiums im Fach Chordirigieren bei Hans-Christoph Rademann und Stefan Parkman arbeitete er mit Klangkörpern wie dem NDR Vokalensemble, WDR Rundfunkchor, dem Chor der Staatsoperette Dresden, Chor und Orchester der Gaechinger Cantorey, der Sinfonietta Dresden und dem Wrocław Baroque Orchestra. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Justin Doyle, Anne Kohler, Klaas Stok und Sylvain Cambreling sowie bei einem Workshop mit Ton Koopman.
Ersten Engagements und Assistenzen führten ihn an die Oper Chemnitz und die Landesbühnen Sachsen. Er dirigierte Konzerte unter anderem mit dem Dresdner Kammerchor, seinem selbstgegründeten Vokalensemble elysion, dem Jungen Stuttgarter Bachensemble, concentus vocalis Dresden, dem Kammerchor ad libitum Dresden sowie mit dem Kammerchor TASK und ist darüberhinaus als Continuo-Organist aktiv.
Von 2023 bis 2026 war er als Assistent des Chordirektors und Leiter des Kinder- und Jugendchores sowie des Extrachores, zuletzt auch mit Dirigierverpflichtung, an den Theatern Chemnitz engagiert, wo er Choreinstudierungen für unter anderem „Rigoletto“, „Louise“, „Don Giovanni“ und „Der Vogelhändler“ übernahm, die Produktion „Wunderland“ musikalisch leitete und Vorstellungen von „My fair Lady“ und „Cabaret“ sowie ein Familienkonzert dirigierte. Seit dem Sommersemester 2026 unterrichtet er im Lehrauftrag die Fächer Korrepetition, Partiturspiel und Blattspiel an der Dresdner Musikhochschule. Ab der Spielzeit 2026/27 ist er als Chordirektor mit Dirigierverpflichtung an der Staatsoperette Dresden tätig.