25.02.2026

Da geh’ ich ins Maxim …

Mit der Neuinszenierung von „Die lustige Witwe“ knüpft die Staatsoperette an einen zentralen Meilenstein ihrer Geschichte an: 1947 begann mit diesem Werk die Ära des Hauses, 2016 war es die letzte Premiere am Standort Dresden-Leuben. Nun kehrt die erfolgreichste Operette aller Zeiten im Kraftwerk Mitte in neuem Gewand auf die Bühne zurück.

Inszeniert wird Lehárs Meisterwerk von der komödienerprobten Regisseurin Katja Wolff, die unter anderem mit ihrer Revue-Reihe „Heiße Zeiten“, „Höchste Zeit“, „Wir sind mal kurz weg“ und „Weiße Zeiten“ sowie mit Musiktheaterproduktionen wie „Cabaret“ in Oldenburg und „Messeschlager Gisela“ in Cottbus große Publikumserfolge feierte. Ihre „Lustige Witwe“ verspricht pointierten Witz, Tempo und eine große Nähe zum Publikum. Die musikalische Leitung übernimmt der Erste Kapellmeister des Hauses, Christian Garbosnik, ein ausgewiesener Operettenspezialist. In der Titelrolle der Hanna Glawari sind Christina Maria Fercher und Steffi Lehmann zu erleben, als Graf Danilo alternieren Hinrich Horn und Bryan Rothfuss.

Im Zentrum der Handlung steht die vermögende Witwe Hanna Glawari, deren 20 Millionen das bankrotte Pontevedro retten sollen. Zahlreiche Verehrer umwerben sie – allerdings weniger aus Liebe denn aus Kalkül. Ausgerechnet den lebenslustigen Lebemann Danilo setzt der pontevedrinische Gesandte Zeta nun darauf an, Hanna zu heiraten, um so ihre Millionen der Heimat zu sichern. Doch Danilo hat Hanna geschworen, ihr niemals seine Liebe zu gestehen, und denkt gar nicht daran, diesen Eid zu brechen …

Als Franz Lehár 1905 am Theater an der Wien seine Operette zur Uraufführung brachte, revolutionierte er das Genre: Statt operettentypischer Stereotype prägten moderne, emanzipierte Figuren das Geschehen. Die finanziell unabhängige Frau und der zwischen Stolz und Unsicherheit schwankende Mann spiegelten das Lebensgefühl einer neuen Zeit – und haben auch heutzutage nichts von ihrer Aktualität verloren.

DIE LUSTIGE WITWE
Libretto von Victor Léon und Leo Stein
Musik von Franz Lehár

Premiere: 7. März 2026
weitere Termine: 8., 10. und 13. März | 1. und 2. April | 9., 10., 19. und 20. Mai | 4. und 5. Juni | 4. und 5. Juli
Tickets: 15,50 € – 69 € (erm. 12,50 € – 55 €) unter www.staatsoperette.de