Mär
Di10
19:30
Operette
Die lustige Witwe
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Premiere am 7. März 2026
20 Millionen schwer ist diese Witwe – kein Wunder, dass sich die Pontevedrinerin Hanna Glawari vor Verehrern kaum retten kann. Einziger Nachteil: Keiner der Anwärter scheint ein echtes Interesse an ihrer Person zu haben. Auch Zeta, pontevedrinischer Gesandter in Paris, stellt hier keine Ausnahme dar. Auf seinen Schultern ruht die Verantwortung, die Millionen der Glawari dem bankrotten Vaterland zu sichern. Zu dumm nur, dass er ausgerechnet Danilo, einen ewig trunkenen Lebemann ohne jegliche vaterländische Ambition, damit beauftragt, die Witwe zu ehelichen. Und wie ungünstig, dass Danilo gleich zu Beginn Hanna geschworen hat, ihr niemals seine Liebe zu gestehen …
Als Franz Lehár 1905 am Theater an der Wien seine Lustige Witwe vorlegte, kam dies einem Revolutionsschlag gleich. Vergessen waren alle Stereotypen der bisherigen „goldenen“ Operettenzeit. Hier endlich standen moderne, emanzipierte Figuren auf der Bühne! Sei es die finanziell unabhängige Frau oder der nervös-stolze Mann, unsicher im Umgang mit der weiblichen Selbständigkeit – gerade in Hanna und Danilo konnte sich die Gesellschaft des beginnenden 20. Jahrhunderts wiederfinden. In der Regie von Katja Wolff und zu den berühmten Walzer- und Mazurka-Klängen Franz Lehárs treffen die Protagonist*innen nun in einer neuen Inszenierung an der Staatsoperette aufeinander und stellen unter Beweis, dass sie bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
Als Franz Lehár 1905 am Theater an der Wien seine Lustige Witwe vorlegte, kam dies einem Revolutionsschlag gleich. Vergessen waren alle Stereotypen der bisherigen „goldenen“ Operettenzeit. Hier endlich standen moderne, emanzipierte Figuren auf der Bühne! Sei es die finanziell unabhängige Frau oder der nervös-stolze Mann, unsicher im Umgang mit der weiblichen Selbständigkeit – gerade in Hanna und Danilo konnte sich die Gesellschaft des beginnenden 20. Jahrhunderts wiederfinden. In der Regie von Katja Wolff und zu den berühmten Walzer- und Mazurka-Klängen Franz Lehárs treffen die Protagonist*innen nun in einer neuen Inszenierung an der Staatsoperette aufeinander und stellen unter Beweis, dass sie bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
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AUF DIE SCHNELLE – 9 Fakten zu Die lustige Witwe
Programmheft Die lustige Witwe
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Besetzung
Team
Musikalische Leitung
Regie
Bühne
Kostüme
Choreografie
Besetzung
Baron Mirko Zeta
Valencienne, seine Frau
Graf Danilo Danilowitsch
Hanna Glawari
Camille de Rosillon
Vicomte Cascada
Raoul de Saint-Brioche
Bogdanowitsch
Andreas Pester
Sylviane, seine Frau
Kromow
Olga, seine Frau
Pritschitsch
Praskowia
Njegus
Chor der Staatsoperette Dresden, Ballett der Staatsoperette Dresden, Orchester der Staatsoperette Dresden
Pressestimmen


Bunt, frivol und grotesk ist das Universum der neuen „Lustigen Witwe“ an der Staatsoperette, die zur Premiere vom Publikum stürmisch gefeiert wurde. Das Team […] hat Lehárs Meisteroperette lustvoll gegen den konventionellen Strich gebürstet und ihr damit neues, amüsantes Leben eingehaucht. […] Kapellmeister Garbosnik liefert mit seinem hervorragend musizierenden Orchester dazu einen in jeder Hinsicht perfekten Soundtrack und führt Chor und Solisten zu einer beeindruckenden Ensemblequalität […] Chor und Ballett agieren in bildhaften und überraschenden szenischen Choreografien gemeinsam und verleihen der Handlung immer neue dynamische Schübe. […] Alle Nebenrollen sind exzellent besetzt. […] Urkomisch […] Elmar André (Zeta) und Dietrich Seydlitz […] Der große Glücksgriff für diese Inszenierung und eine zeitgemäße Lehár-Rezeption sind Christina Maria Fercher (Hanna Glawari) und Bryan Rothfuss (Danilo Danilowitsch). […]
[…] Kapellmeister Christian Garbosnik ist mit dem Orchester der Staatsoperette bei Lehár ganz in seinem Element. Das klingt wie erwartet, da stimmen die Tempi, da bleibt zusammen, was zusammengehört, und die Dynamik ist gut tariert. Regisseurin Katja Wolff macht ihrem Ruf als Operettenspezialistin alle Ehre. Sie wirft die allzu tiefgründigen Überlegungen in kühnem Schwung über Bord. […]Christina Maria Fercher als Hanna ist ein Gegenentwurf zu den Partymäusen der übrigen Gesellschaft. […] Sie wird mit klarer und schöner Stimme der Partie überzeugend gerecht und kann sich auch in den großen Ensembles gut behaupten […] Happy End? Es ist ein unterhaltsamer Abend, bunt, operettig, mit schönen Melodien, mitreißenden Rhythmen, pointierten Dialogen, kuriosen Situationen. […] Für den Grisettenmarsch haben sich Choreografin Andrea Danae Kingston und Kostümbildnerin Saskia Wunsch personenhohe Rüschenröcke erdacht, die ein beeindruckendes Bild ergeben. Große Show weitab von realistischem Hintergrund sich prostituierender Frauen. […]