Aktuelle Pressemeldungen

HAVARIE IN DER STAATSOPERETTE

Wasserschaden stoppt Spielbetrieb

Heute, am 18. Oktober, kam es bei einer turnusmäßigen Überprüfung der Sprinkleranlagen in den Spielstätten im Kraftwerk Mitte zu einer folgenschweren Havarie – auf die Bühne der Staatsoperette strömten Unmengen Wasser. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind technische Probleme die Ursache dafür.
Momentan werden die Schäden auf der Bühne und im Orchestergraben gesichtet und begutachtet. Aussagen zum Ausmaß dieser Havarie und zu den entstehenden Kosten können derzeit noch nicht getroffen werden.
Aufgrund der jetzt schon einzuschätzenden Dauer von Reparatur- und Trocknungsarbeiten wird die Uraufführung von »Zzaun! – Das Nachbarschaftsmusical« am 28. Oktober nicht stattfinden können.
Ebenso werden bis auf weiteres alle Vorstellungen bis Ende November abgesagt. Bereits gekaufte Karten für diesen Zeitraum können per Post unter Angabe der IBAN oder innerhalb der Vorverkaufszeiten zurückgegeben werden.
Informationen zu kommenden Vorstellungsverlegungen gibt das Haus in den nächsten Tagen bekannt.

SO VERSTÄNDLICH

Staatsoperette Dresden nutzt erstmals Übertitelanlage im neuen Haus
Meldung vom 2.10.2017

Startschuss für mehr Internationalität: Am 3. Oktober, zur Vorstellung »Die lustige Witwe«, kommt erstmals die Übertitelanlage in der Staatsoperette Dresden zum Einsatz. Die gesungenen und gesprochenen Texte werden dann auf Deutsch und auf Englisch mitzulesen sein. So kann auch fremdsprachiges Publikum am Situations- und Wortwitz teilhaben und die Aufführungen in Gänze genießen. Die Anlage wird vorerst nur bei ausgewählten Inszenierungen genutzt, beispielsweise auch für »Die Hochzeit des Figaro«.

Mit dem Einsatz der englischen Übertitel möchte die Staatsoperette das Haus noch weiter für in Dresden lebende und arbeitende Ausländer, für Geflüchtete und – natürlich für touristisches
Publikum öffnen. Deshalb wird mit diesem Service gezielt auch auf dem britischen und
amerikanischen Markt geworben werden.

Die Übertitelanlage wurde vom Förderforum der Staatsoperette Dresden mit ca. 26.000 € mitfinanziert. Das Geld stammt aus der Aktion »Ihr Name auf einem Stuhl« – einer seit 2009
exitierenden Initiative des Vereins.Nachdem das Förderforum 2016 bereits die variable Akustik im Zuschauersaal bezahlt hat, ist die Übertitelanlage nun der zweite große Beitrag, um
bestmögliche Bedingungen im Haus zu schaffen.

70 JAHRE STAATSOPERETTE DRESDEN

Meldung vom 22.9.2017

Die Staatsoperette Dresden feiert ihren 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass steht auch »Die lustige Witwe« wieder auf dem Spielplan – ein für das Haus besonderes Werk. Denn im Oktober 1947 war »Die lustige Witwe« die erste Operettenpremiere in der alten Spielstätte in Dresden-Leuben und dort leitete sie im Frühjahr 2016 als letzte Premiere wiederum den Abschied vom alten Haus ein. Am 30. September – zur Wiederaufnahme-Premiere – ist Ingeborg Schöpf in der Titelrolle zu erleben, ihr zur Seite Christian Grygas als Danilo.
(Weitere Vorstellungen »Die lustige Witwe« am 1. Oktober um 19.30 Uhr und 3. Oktober um 15 Uhr)

Anlässlich des Jubiläums wird es eine Ausstellung geben, die mit vielen historischen Bildern und Dokumenten die Geschichte des Traditionshauses Revue passieren lässt.
Ausstellung im Foyer des Hochparketts vom 30. September bis zum 30. November

Auf Zeitreise kann man außerdem auch per Kopfhörer gehen. Zum »Kehraus« in der alten Spielstätte entstanden kurze Interviews mit Besuchern und Mitarbeitern. Deren Antworten auf die Frage, was ihnen bei einer der letzten Veranstaltungen in Leuben durch den Kopf ging, sind dann erstmals über zwei Audiostationen zu hören.
Audiostation »Zeitkapsel« am 30. September, 1. und 3. Oktober im Kranfoyer

Und zu guter Letzt haben die Besucher der Vorstellungen vom 30.9. bis 3.10. die Möglichkeit, eine der alten Leubener Garderobenmarken zu ergattern. In einer Box werden die noch verhandenen 466 Garderobenmarken ausgestellt. Wer deren Gewicht richtig schätzt, bekommt eines der begehrten Teile.
Die runden Messing-Marken wurden seit den 70er-Jahren benutzt, ihre Rückseite ziehrt das alte Staatsoperetten-Logo – ein Frauenkopf in einer Dahlienblüte.

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