Aktuelle Pressemeldungen

Koproduktion im Kraftwerk Mitte

tjg. theater junge generation und Staatsoperette Dresden bringen gemeinsam »The Black Rider« auf die Bühne

The Black Rider«, die populäre Freischütz-Variante von William S. Burroughs, Tom Waits und Robert Wilson ist die erste Koproduktion von Staatsoperette Dresden und tjg. theater junge generation am neuen gemeinsamen Standort im Kraftwerk Mitte. Die beiden Nachbartheater vereinen in dieser spartenübergreifende Inszenierung ihre besonderen Kompetenzen: Musical und Theater für ein junges Publikum treffen aufeinander, SängerInnen und SchauspielerInnen stehen gemeinsam auf der Bühne und mit Jos van Kan inszeniert ein Regisseur, der sowohl im Kinder- und Jugendtheater als auch im Musiktheater zu Hause ist.
Die musikalische Leitung übernimmt der auf Musical spezialisierte Dirigent Peter Christian Feigel  von der Staatsoperette Dresden, für die Dramaturgie zeichnen tjg.-Intendantin Felicitas Loewe und Dramaturg Christoph Macha verantwortlich, Bühne und Kostüme: Grit Dora von Zeschau.
Die Inszenierung wird auf der Großen Bühne des tjg. gespielt, Premiere ist am 16. März 2018.

Musicalsensation mit Starbesetzung

Gastspiel des preisgekrönten Musicals»Next to normal – Fast normal«
vom 26. bis 30. April 2017 an der Staatsoperette Dresden

»Next to normal – Fast normal« an der Staatsoperette Dresden: Das Stadttheater Fürth gastiert mit seiner Produktion vom 26. bis 30. April in der neuen Spielstätte des Hauses. Auf der Bühne stehen dann Musicalstars wie Pia Douwes, Sabrina Weckerlin, Ramin Dustdar, Dominik Hees, Dirk Johnston und Felix Martin.

Das Musical zeigt auf berührende Art und Weise das Leben einer vermeintlich »normalen« Familie und beschreibt dabei den Kampf einer Frau mit einer bipolaren Störung und die Auswirkungen, die die Krankheit auf ihre Angehörigen hat. Dan, der Ehemann, bemüht sich sehr um seine Frau Diana, doch sie ist sexuell frustriert und hat Schlafprobleme. Natalie, die Tochter, schläft ebenfalls unruhig, ist dafür aber musikalisch hochbegabt, und Gabe, der Sohn, mimt den Halbstarken. Nichts Unnormales eigentlich, aber die ganze Familie scheint unter Hochdruck zu stehen. Bald stellt sich heraus, dass Diana ein Problem hat: Sie ist manisch depressiv. Sensibel und realitätsnah lotet das Musical die Höhen und Tiefen aus, durch die die Mutter, ihr Mann und ihre Kinder gehen.

Die Musik dazu ist mitreißend und modern mit starken Einflüssen aus Rock und Country. Es gibt laute Momente, aber auch sehr intime leise und einfühlsame Lieder und Balladen. Eine sechsköpfige Live-Band begleitet die Darsteller.

Preisgekrönt
»Next to normal« wurde 2009 zum ersten Mal am Broadway gezeigt – und der Erfolg war unbeschreiblich. Im gleichen Jahr erhielt das Rock-Musical drei Tony-Awards und 2010 folgte der Pulitzerpreis für das beste Drama – für eine Musicalproduktion alles andere als alltäglich. Verständlich jedoch, bringt das Werk doch Themen auf die Musicalbühne, die dort niemand erwartet: Bipolarität, Depression, Tablettenmissbrauch und Trauerverarbeitung.

Karten von 11,50 € bis 33 €, ermäßigt 9 € bis 26 €

 

 

Die zweite Saison im neuen Haus

Die Staatsoperette Dresden hat ihren Spielplan für die Saison 2017/18 auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (8. bis 12. März) vorgestellt.

Es ist die zweite am neuen Standort im Kraftwerk Mitte und gleichzeitig die Jubiläums-Spielzeit des Ensembles. Seit Dezember 2016 spielt die Staatsoperette Dresden in ihrer neuen attraktiven Spielstätte in der Innenstadt.

70 Jahre Staatsoperette Dresden – Die Jubiläumsspielzeit 2017/18
Im Oktober 2017 feiert die Staatsoperette Dresden ihr 70jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass steht ab Ende September »Die lustige Witwe« im Spielplan, die 1947 die erste Operettenpremiere in der alten Spielstätte war und im Frühjahr 2016 als letzte dortige Premiere den Abschied vom alten Haus einleitete.

Premieren 2017/18
Als erste Premiere der Saison 2016/17 steht mit »Zzaun! – Das Nachbarschaftsmusical« (Premiere: 28. Oktober 2017) gleich eine Uraufführung auf dem Programm. Das Stück von Tilman von Blomberg (Buch) und Alexander Kuchinka (Musik und Songtexte) erhielt im Oktober 2015 bei »Creators«, dem ersten Wettbewerb für neue deutschsprachige Musicals, den ersten Preis.
Die Musik ist ein atemberaubender Mix aus klassischen Pop-Balladen, Rocksongs, Revuenummern und kabarettistisch angehauchten Schnellsprech-Einlagen. Die Geschichte beschreibt auf liebenswert-böse Art und Weise, wie aus einer Bagatelle eine Feindschaft von universellem Ausmaß entstehen kann.
Im Januar 2018 kommt mit »Frau Luna« von Paul Lincke (Premiere: 27. Januar 2018) , eine typisch berlinerische Form der Ausstattungsoperette voller Witz, Ironie, einer Prise Exotik und Fantastik und komischen Charakteren auf die große neue Bühne. Die Musik ist gespickt mit Ohrwürmern wie »Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft«, »Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe« oder »Schlösser, die im Monde liegen«.
»Die Dreigroschenoper« (Premiere: 28. April 2018) wird an der Staatsoperette ganz in der Tradition der Uraufführung, in der der Operettentenor Harald Paulsen den Macheath sang präsentiert. Durch die Besetzung mit Sängern, denen die Stilmittel der klassischen Operette vertraut sind, rückt die Musik Kurt Weills in ihrer melodischen Vielfalt stärker als üblich in das Zentrum der Aufführung. Dabei ist das Werk in der klanglich raffinierten Originalinstrumentation Weills zu hören.
Zum Spielzeitende steht der Welterfolg »Die Csárdásfürstin« auf dem Programm (Premiere: 30. Juni 2018). Komponist Emmerich Kálmán verbindet darin geschickt den Schwermut des ungarischen Csárdás mit der Eleganz des Wiener Walzers und neuen, aus der Welt des Schlagers kommenden Elementen. Melodien wie »Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht«, »Weißt du es noch?«, »Die Mädis vom Chantant«, »Machen wir‘s den Schwalben nach« oder »Jai Mamam Bruderherz« gingen nach der Uraufführung rund um die Welt und wurden zu echten Hits.


Konzerte 2017/18
Mit dem Saisoneröffnungskonzert startet die Staatsoperette am 1. September in die Spielzeit 2017/18. Unter der musikalischen Leitung von Christian Garbosnik präsentieren Solisten, Chor und Orchester Ausschnitte der aus den kommenden Premieren.
Im traditionelle Neujahrskonzert – unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Andreas Schüller – trifft Johann Strauss auf Gioachino Rossini. Auf dem Programm stehen Meisterwerken beider Komponisten, dargeboten von Solisten und dem Orchester der Staatsoperette Dresden.

Repertoire 2017/18
Neben den genannten Neuinszenierungen wird das Repertoire aus zwölf weiteren Inszenierungen bestehen. Das sind Übernahmen aus der Spielzeit 2016/17 und Wiederaufnahme-Premieren.
Eine der Wiederaufnahme-Premieren wird – anlässlich des 100. Geburtstages von Leonard Bernstein – die »Komische Operette« »Candide« sein. Die Attraktion der Inszenierung von Winfried Schneider besteht in den amüsanten Choreografien, in denen die Tänzerinnen und Tänzer die über die ganz Welt verteilten Spielräume nur andeuten. So zaubert das Ballettensemble für Solisten und Chor den Rahmen der Geschichte auf die Bühne, auf der auch das Orchester sitzt und in voller Spielfreude erlebt werden kann.
(Wiederaufnahme-Premiere: 3. März 2018)
Mit dem Umzug in die neue Spielstätte bot sich auch Raum für eine ästhetische Programmerweiterung, die zusätzliches, neues Publikum anzieht. Den Anfang dabei macht die Tango-Operita »Maria de Buenos Aires« (Premiere 23. Juni 2017; noch Spielzeit 2016/17) von Astor Piazzolla. Vasiliki Roussi als María und Tom Quaas als El Duende werden in dieser Produktion (Inszenierung und Choreografie: Radek Stopka) gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern der Staatsoperette einen leidenschaftlichen Tangoabend auf die Bühne bringen.
Auch in »Backstage« (Wiederaufnahme-Premiere: 11. Dezember 2018) spielt das Ballettensemble eine Haupt-rolle. Die Eigenproduktion unter der künstlerischen Gesamtleitung von Ballettdirektor Radek Stopka wurde im Rahmen der Dresdner Schulkonzerte 2014/15 angeboten und findet nun erneut einen Platz im Spielplan. Ein spannendes Angebot für die ganze Familie, bei dem die Zuschauer hautnah den Alltag eines Tänzers miterleben können.
In der Vorweihnachtszeit steht traditionell die Aufführung der romantischen Märchenoper »Hänsel und Gretel« (Wiederaufnahme-Premiere: 2. Dezember 2018) auf dem Spielplan.

Gastspiele 2017/18
In der Eröffnungsspielzeit begrüßte die Staatsoperette interesante Gäste, die das Angebot des Hauses programmatisch ergänzten. Auch für die kommende Saison sind Gastspiele dieser Art geplant.
Dagmar Manzel und Max Hopp werden mit dem Liebeslieder-Programm »Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt« am 5. April 2018 in der Staatsoperette gastieren. Dagmar Manzel war mit »Menschenskind« und gemeinsam mit Max Hopp in »Eine Frau, die weiß, was sie will!« im Januar 2017 bereits an der Staatsoperette zu erleben.
Auch zum zweiten Mal – nach dem Tanzgastspiel »KeimZeit« im April 2017 – wird das Thüringer Staatsballett zu Gast sein. Dann mit der Produktion »27 – Live fast. Love hard. Die young«, ein Rockballett von Silvana Schröder. (14. und 15. Juni 2018)


Wolfgang Schaller, Intendant der Staatsoperette Dresden: »Für den sich abzeichnenden Erfolg der Eröffnungs-spielzeit haben die Mitglieder der Staatsoperette alle Kräfte angespannt und werden derzeit vom Publikum dafür reich belohnt. Mit einem vielgestaltigen und attraktiven Repertoire gehen wir in die neue Spielzeit, an deren Anfang die Uraufführung des kabarettistischen Nachbarschaft-Musicals »Zzaun!« steht. Was liegt näher, als unsere Sänger, Musiker und Tänzer die »Dreigroschenoper« interpretieren zu lassen - benutzte doch Kurt Weill Formen und Protagonisten der Operette der Zwanziger Jahre für dieses großartige Werk! Und mit den Operetten-Klassikern »Frau Luna« und »Die Csardasfürstin« werden wir nicht nur unserem Namen alle Ehre machen, sondern einen zeitgemäßen Umgang mit den Genre Operette präsentieren.«

Vorverkaufsstart
Der Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2017/18 beginnt am 4. Mai 2017 um 10 Uhr.
Ab diesem Zeitpunkt kann man für alle Vorstellungen der kommenden Saison an der Theaterkasse und allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch oder im Internet (www.staatsoperette.de) Eintrittskarten kaufen.
Karten für Premieren und die Silvestervorstellungen sind an anderen Vorverkaufsstellen nicht verfügbar.

Eintrittspreise
Die Eintrittspreise bleiben unverändert.
Vorverkaufspreise | 11,50 € (erm. 9 €) bis 59 € (erm. 49 €)
Tagespreise (gelten am Vorstellungstag) | beinhalten Zuschläge von 4 € (erm. 2 €) bis 6 € (erm. 4 €) | Kinder- und Schülersonderpreis | 7 € (ab PG 2)

Abonnements
Die Staatsoperette Dresden bietet Abonnements mit drei und vier Vorstellungen.
Die Ermäßigung beträgt bei einem Abo mit vier Vorstellungen 30 % (40 % für Ermäßigungsberechtigte), bei einem Abo mit drei Vorstellungen 20 % (30 % für Ermäßigungsberechtigte).
Beispielpreis für ein Vierer-Abo (mittlere Preisgruppe) 73,50 € (ermäßigt 63 €)

 

 

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