Mär
Sa
, 09
19:30
Oper

Die Hochzeit des Figaro

Komische Oper von Lorenzo Da Ponte | Musik von Wolfgang Amadeus Mozart | in deutscher Sprache
3 Std. 20 Min. (inkl. 25 Min. Pause)
ab 14 Jahre
http://www.staatsoperette.de Staatsoperette Dresden Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden
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Premiere am 13. Mai 2017
Mit deutschen und englischen Übertiteln
Es gleicht einem wahren Liebespuzzle: Der Graf Almaviva stellt Susanna nach, dem Kammermädchen seiner Gattin Rosina, die ihren Mann noch immer liebt und seine vielfältigen Affären nicht länger erträgt. Susanna aber liebt des Grafen Kammerdiener Figaro, der wiederum nach einem Heirats­versprechen von der viel älteren Marcellina beansprucht wird. Dass Susanna und Figaro heiraten wollen, versucht der Graf  mit allen Mitteln zu verhindern. Und dass der pubertierende Page Cherubino – ein ernst zu nehmender Konkurrent des  Grafen – ebenfalls seine erotischen Abenteuer sucht, macht eine glückliche Lösung der Geschichte nicht gerade einfacher.

»Die Hochzeit des Figaro« ist übrigens die Fortsetzung eines anderen berühmten Stücks. Caron de Beaumarchais hatte mit seinem Schauspiel auch die Vorlage für »Der Barbier von Sevilla« geliefert, den Rossini in seiner weltbekannten Oper verewigte. Darin verliebt sich Graf Almaviva in Rosina. Mithilfe des Barbiers Figaro kann er sie erobern.

1786 wurde Mozarts Oper »Die Hochzeit des Figaro« in Wien uraufgeführt. Der Erfolg beim Publikum war so überwältigend, dass ein Verbot verhängt wurde – vom Kaiser persönlich. Fortan durften bei den Aufführungen keine Arien wiederholt werden, um die Vorstellungsdauer in akzeptablen Grenzen zu halten.
An der Staatsoperette Dresden wird »Die Hochzeit des Figaro« in deutscher Sprache gesungen. So kann der Zuschauer noch die kleinsten Anspielungen und Wortspiele verstehen und sich amüsieren.
Besetzung
Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Choreinstudierung
Dramaturgie
Heiko Cullmann
Technische Leitung
Besetzung
Graf Almaviva
Bernhard Hansky
Gräfin Almaviva
Susanna
Cherubino
Marcellina
Dr. Bartolo
Don Basilo
Don Curzio
Antonio
Barbarina
Pressestimmen
15.5.2017 | Boris Gruhl
DNN
Figaros Hochzeitstorte
»[...] So wie Mozart dieses Verständnis hat, dass da jeder etwas abbekommen will vom süßen Leben, so haben Timo Dentler und Okarina Peters eine große, zuckersüße Hochzeitstorte auf die Drehbühne gebaut, und immer da, wo ein Stück herausgeschnitten wird, sind dann die Orte des Spiels […]
Das Orchester unter der Leitung von Andreas Schüller setzt die Höhepunkte des langen Opernabends. [...] Im großen Ensemble der Solisten bietet vor allen Christian Grygas als Graf eine so glaubwürdige wie berührende
Darstellung seiner exitenziellen Zerrissenheit [...]«
15.5.2017 | Heiko Nemitz
Dresdner Morgenpost
Komisch, deftig und frivol
»[...] Die Inszenierung von Axel Köhler konzentriert sich ganz aufs schöne Spiel um Macht und Liebe und betont dabei die Nähe der Volksoper zur boulevardesken Komödie, driftet aber nie in puren Klamauk ab. [...] Axel Köhlers »Figaro« ist musikalisches Unterhaltungstheater voll Saft und Kraft.«
15.5.2017 | Jens Daniel Schubert
Sächsische Zeitung
Mozart mit Marzipan
»»Figaros Hochzeit« ist an der Staatsoperette eine amüsante Geschichte von nebenan. Rundum überzeugend hat Christian Grygas den Grafen gestaltet, an seiner Seite steigerte sich Elvira Hasanagic sängerisch gut in die Partie der Gräfin. [...] Florian Spieß und Maria Perlt als Figaro und Susanna sind quicklebendige, gutaussehende, sympathische Figuren, die immer wieder gesanglich glänzen. [...]«
15.5.2017 | Jürgen Helfricht
Bild
Frivole Opulenz mit ganz viel Bums
»Mit einer riesigen Hochzeitstorte als Bühnenbild, ganz viel Bums aus dem Orchestergraben, dazu recht frivol und mit großer Spielfreude feierte »Die Hochzeit des Figaro« an der Staatsoperette Premiere. [...] Riesenapplaus auch für Publikumsliebling Amira Elmadfa als Page Cherubino.«