Beate Korntner

Sopran
Beate Korntner, geboren in Linz, schloss 2015 ihr Masterstudium Gesang an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz mit Auszeichnung ab. Zuvor studierte sie Schauspiel am Lee Strasberg Theatre and Film Institute in New York sowie Musical an der Royal Academy of Dramatic Arts, London. Am Staatstheater am Gärtnerplatz München gab sie 2016/17 als Anne Egerman in „Das Lächeln einer Sommernacht“ ihr Debüt und am Stadttheater Bad Hall verkörperte sie 2016 die Eliza in „My Fair Lady“.
2017/18 spielte sie die Erna in „Cinderella passt was nicht“ am Theater der Jugend, Wien sowie die Maus Agathe (Handpuppe). 2018 und 2019 war sie am Lehartheater Bad Ischl in „Das Konzert“ (Delfine) und in „Pension Schöller“ (Josefine Krüger) engagiert. Weitere Rollen waren u.a. Susanna in „Le nozze di figaro“ (Wien), Zeitel in „Anatevka“, Hattie in „Kiss me, Kate“ am Landestheater Linz, Lily in „Annie“ (Theater an der Rott) und Julia im Schauspiel „Die Fortpflanzung der Amöben“ am Theater Phönix, Linz und im Dschungel Wien. 2018 gründete sie mit einigen Kolleg*innen das Theaterkollektiv Das.Schauwerk und brachte damit u.a. „Irgendwo dazwischen oder der Linzerwertigkeitskomplex“ auf die Bühne. Beate Korntner ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (Vox Artis, Rumänien: Operettenpreis; Vissi d’Arte, Tschechien, Klangfluss (zeitgenössische Musik), OÖ: 1. Preis) und spielte auch im österreichischen Kinofilm „Das falsche Herz“. Sie ist seit der Spielzeit 2019/2020 festes Ensemblemitglied an der Staatsoperette.

Aktuelle Produktionen

Pressestimmen

28.9.2020 | Jens Daniel Schubert
Sächsische Zeitung
Traumhaftes Happy End
Die Staatsoperette Dresden macht das „Märchen imGrand-Hotel“ zu einer flotten Show, die das Hygienekonzept vergessen lässt.

Es gibt sie noch, es gibt sie wieder: heitere Theaterabende, die Corona nicht thematisieren, nicht parodieren oder problematisieren […] Cornelia Poppe ist eigentlich als Spielleiterin am Haus engagiert. Nun führte sie Regie. Dabei hat sie viel Spiellaune bei den Sängern freigesetzt. [...] Die inspirierende Choreografin an ihrer Seite war Mandy Garbrecht. Ihre Ideen, ihre vielfältigen Arrangements, die Ballettensemble wie Sänger herausfordern, ohne sie zu überfordern, geben dem Geschehen Schwung, Esprit und Witz. […] Andreas Sauerzapf [...] nutzt seinen komödiantischen Charme [...] macht den Abend zu seinem und verankert sich fest als Publikumsliebling. […] Beate Korntner gibt die Infantin Isabella begehrenswert wie unnahbar. Laila Salome Fischer spielt, singt, tanzt und steppt den weiblichen Gegenentwurf, die lebenstüchtig zupackende Marylou/Mabel.
Herausragend im Ensemble ist außerdem Marcus Günzel, der mit schöner Stimme den Grand-Hotel-Besitzer, aber falsettierend auch eine Gräfin und schließlich selbst den Hausmeister singt. […] als Produzent Makintosh – herrlich skurril Bryan Rothfuss […] und ein Herren-Quartett, das in unterschiedlichen Rollen im Stile der Comedian Harmonists einen trefflichen Chorersatz bildet.