Operette

Die Csárdásfürstin

Operette von Leo Stein und Béla Jenbach | Musik von Emmerich Kálmán
2 Std. 55 Min. (inkl. 25 Min. Pause)
ab 14 Jahre
http://www.staatsoperette.de Staatsoperette Dresden Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden
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evtl. Restkarten an der Abendkasse
i
Unsere Abendkasse öffnet: Montag bis Freitag 1,5 Stunden bis zum Vorstellungsbeginn und Samstag, Sonntag und an Feiertagen 1 Stunde bis zum Vorstellungsbeginn.
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evtl. Restkarten an der Abendkasse
i
Unsere Abendkasse öffnet: Montag bis Freitag 1,5 Stunden bis zum Vorstellungsbeginn und Samstag, Sonntag und an Feiertagen 1 Stunde bis zum Vorstellungsbeginn.
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Premiere am 30. Juni 2018
Mit deutschen und englischen Übertiteln
Eine Frau liebt einen Mann, darf ihn aber nicht heiraten, da seine gesellschaftliche Stellung es nicht erlaubt. Als seine Eltern die Verlobung ihres Sohnes mit einer anderen Braut verkünden, verspricht er der Geliebten schriftlich, sie binnen acht Wochen zu heiraten. Als sie von der Verlobung erfährt, geht
sie enttäuscht ins Ausland. Erst kurz vor Ablauf der achtwöchigen Frist erscheint sie als inzwischen angeblich verheiratete Frau auf dem Ball, den die Eltern anlässlich der Bekanntgabe der Verlobung ihres ehemaligen Geliebten veranstalten – am Arm eines anderen. Der Skandal scheint perfekt! Erst eine überraschende Enthüllung sorgt am Ende doch noch für das ersehnte Happy End.

Als sich am 17. November 1915 im Johann-Strauss-Theater in Wien der Vorhang für »Die Csárdásfürstin« zum ersten Mal hob, wurde das Publikum Zeuge der Geburt eines Welterfolges. Kálmáns Musik beweist dabei einen ungeheuren Reichtum.
Geschickt verbindet er die Schwermut des ungarischen Csárdás mit der Eleganz des Wiener Walzers und neuen, aus der Welt des Schlagers kommenden Elementen. Melodien wie »Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht«, »Weißt du es noch?«, »Die Mädis vom Chantant«, »Machen wir's den Schwalben nach« oder »Jai Mamam Bruderherz« gingen nach der Uraufführung rund um die Welt und wurden zu echten Ohrwürmern.
Bis heute hat Kálmáns mitreißende Musik nichts von ihrer unmittelbaren Wirkung verloren.
Besetzung
Team
Musikalische Leitung
Peter Christian Feigel, Naomi Shamban
Inszenierung
Choreografie
Choreinstudierung
Dramaturgie
Heiko Cullmann
Technische Leitung
Besetzung
Leopold Maria Fürst von und zu Lippert-Weylersheim
Komtessa Stasi
Feri von Kerekes, genannt Feri bácsi
Oberleutnant Eugen von Rohnsdorff
Notar | Reporter | Mac Grave
Zigeunerprimas
Alexander Bersutsky
Pressestimmen
2.7.2018 | Boris Gruhl
Dresdner Neuste Nachrichten
Wahlkampf zum Mitklatschen?
An der Dresdner Staatsoperette spielt »Die Csárdásfürstin« in der Gegenwart in Wien.
 
Für diese Inszenierung […] haben Okarina Peter und Timo Dentler die Räume entwickelt. Da ist dieses ganz angemessen improvisiert wirkende Zirkus-Varieté vor der Hofburg, deren Fassaden so verwirrend immer wieder verschwimmen, als wäre alles eine optische Täuschung, als wollten uns diese Bilder vermitteln, dass dies doch alles gar nicht wahr sein könne. Und weil weder der Zirkus noch ein Regierungsgebäude Orte der Wahrheit sind, spielt auch der dritte Akt an einem Ort, wo es sehr menschlich zugeht, im Foyer der Burg, an der Garderobe[…]. Die Kostüme haben Eleganz, wenn es sein muss proletarische Schlichtheit. Die tanzenden Revuegirls und Boys, also das wieder mal großartige Ballett der Staatsoperette in den Choreografien von Radek Stopka, bewähren sich in vielen Funktionen und landen einen grotesken Clou, wenn sie als Bodyguards ganz schön militant eine Stepptanz-Nummer hinlegen. […] Dabei, und das vernimmt man schon so grandios im Vorspiel, legt es Peter Christian Feigel am Pult des bestens aufgelegten Orchesters der Staatsoperette ja gar nicht vordergründig auf dröhnendes Marschpoltern an. Seinem so sensiblen wie differenziertem Dirigat folgen die Musikerinnen und Musiker bei hoher Konzentration. [...] Dass dabei die Freude an den Ohrwürmern, an denen diese Operette keinen Mangel hat, nicht in Frage gestellt wird, ist das musikalische Ereignis dieser Premiere, aber dass es unter der Oberfläche Abgründe gibt, dass hört man hier auch.

  
2.7.2018 | Lilli Vostry
Morgenpost
Premiere der Csárdásfürstin in der Staatsoperette
Feuer auf Show- und Polit-Bühne

Sie ist ein Weib voll Feuer und Temperament. Die Chansonette Sylvia Varescu (voll Stolz und Hingabe: Elvira Hansanagic) hat rumänisches Zigeunerblut und ist ein gefeierter Star im Varieté-Theater Romanum in Wien. Ausgerechnet Edwin (naiv-trotzig: Daniel Szeili), der Sohn des Chefs der rechtsradikalen Partei, verliebt sich in sie. Doch Fürst Lippert-Wylersheim (als scheinheiliger Despot: Alois Walchshofer) stünde die Ehe mit der Tingel-Tangel-Sängerin im Weg, wenn er Bundeskanzler werden will. Das führt zu Turbulenzen in dieser Inszenierung von Axel Köhler. Das Publikum wird in eine Welt des schönen Scheins entführt. Man feiert, als gäbe es kein morgen, unheilvolles wird ausgeblendet. Das macht das Spannende wie Zwiespältige der kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges entstandenen, zeitlos gültigen Operette aus. [...] Die Musik steigert sich im zweiten Teil furios, romantisch beschwingt und mitreißend (musikalische Leitung: Peter Christian Feigel). Einen modernen Anstrich verpassen der Operette die Tänzer, die schon mal als Großaufgebot von Bodygards mit Handys und Pistolen herumfuchteln und steppen.
3.7.2018 | Jens Daniel Schubert
Sächsische Zeitung
Zeitlose Liebe
Die »Csárdásfürstin« im Kraftwerk Mitte ist neu und aktuell, zugleich aber eine Liebeserklärung an die Operette.

[Barbara Senator] nimmt man […] die rückhaltlose Liebe, die ehrliche Enttäuschung, das zickige Trotzverhalten und die Freude über das schlussendlich gefundene Glück wirklich ab. Bryan Rothfuss an ihrer Seite ist nicht nur stimmlich ein ebenbürtiger Partner, sondern auch ein ernsthaft Liebender. […] Auch Julia Danz als Stasi ist eine sehr verständnisvolle, gut meinende Partnerin für Edwin. Und Boni wirkt ein wenig wie der verrückt-nette Oliver Pocher. Ein Mädchenversteher und Pechvogel, dem man so sehr sein Glück wünscht. […] Köhler gibt der Operette, was sie braucht. Da hat er mit den Ausstattern Okarina Peter und Timo Dentler großartige Partner. Sie zaubern edle Garderobe und großzügige Bilder. Ein Zirkuszelt vor Wiener Straßenkulisse ist das Varieté, in dem sich Edwin in Sylva verliebte. [...] Eine große Wahlkampfbühne vor der prächtigen Hofburg-Kulisse mit begehbare Dachterrasse bietet viel Platz für große Szenen. Und bei der Verwandlung zum Garderobenfoyer des Palastes kann die Technik all ihre Raffinesse ausfahren. Hier hat dann die Kanzlergattin, herrlich komödiantisch ausgespielt von Silke Richter, ihre Einlage mit einem kleinen »... Slowfox mit Mary«. Radek Stopka hat das Ballett - und all die anderen Beine des großen Ensembles - mit teilweise recht originellen, immer sehr anschaulichen [...] Choreografien durch die Geschichte geführt.