11.06.2018

27 - Live fast. Love hard. Die young.

Thüringer Staatsballett gastiert am 14. und 15. Juni in der Staatsoperette
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Silvana Schröders Rockballett mit Musik von Amy Winehouse, Kurt Cobain, Janis Joplin, Brian Jones und Jimi Hendrix
Im Fokus des Balletts steht ein Jugendlicher, der so sein will wie seine Pop-Idole, die zu den einflussreichsten der Rockgeschichte zählen. Sie eint ein exzessiver Lebensstil, das Auskosten des Augenblicks, die absolute Hingabe an die Musik, sozialer Aufstieg und Reichtum, Berühmtheit und Verehrung – und das Todesalter 27. Sie alle gehören, trotz unterschiedlicher Lebens- und Todesumstände sowie Musik-stile, dem sogenannten Club 27 an. Hatten sie ihren frühen Tod billigend in Kauf genommen oder gar mutwillig herbeigeführt? Ist ihnen der Erfolg so zu Kopf gestiegen, dass sie nicht damit zurechtkamen? Inwieweit haben sie die Sehnsüchte ihrer Fans ausgedrückt und ausgelebt? Welche Rolle spielten Sex, Alkohol und Drogen? Und gibt es überhaupt einen Zusammenhang zwischen künstlerischer Produktivität und Selbstaufgabe?
Der junge Mann nimmt sich vor, seinen Vorbildern mit allen Konsequenzen nachzueifern, bis er das ominöse Alter erreicht hat, davon träumend, selbst in die Musikgeschichte einzugehen und dadurch unsterblich zu werden. Wird er seinen 28. Geburtstag erleben?

Der erfolgreiche Ballettabend 27 ist bereits seit 2012 im Repertoire des Thüringer Staatsballetts und nach Gastspielen in Erfurt erstmalig auch in Dresden zu sehen. Neben den Originaleinspielungen der Musiker des Club 27 werden die Tänzerinnen und Tänzer vom E-Gitarristen Arto Mäkelä live begleitet. Mäkelä arbeitet als Live- und Studio-Gitarrist mit zahlreichen Künstlern und Bands, wirkte bereits in großen Musicalproduktionen wie We Will Rock You mit und war zuletzt auf Tournee mit der Sängerin Sarah Connor.
Am 25. Mai findet in ganz Deutschland der Tag der Nachbarn statt. Und ausgerechnet an diesem Tag steht in der Staatsoperette »Zzaun! – Das Nachbarschaftsmusical« auf dem Spielplan. Dazu lädt das Haus alle Nachbarn rund ums Kraftwerk ganz herzlich ein. Ab 17 Uhr gibt es in der Theatergasse Live-Musik und die Gastronomen bieten Kaffee, Kuchen, Snacks und Getränke, wie beispielsweise die Zankapfel- und Nachbarschaftsbowle. 19.30 Uhr beginnt die Vorstellung von »Zzaun!«. Das Musical nimmt auf sehr witzige Art und Weise ein Nachbarschaftsstreit aufs Korn. Auch nach der Vorstellung wird es noch Gelegenheit geben, mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen und zu feiern: beim lustigen Nachbarschafts-Würfelspiel oder bei der Party mit Live-Musik im T1 Bistro & Café
07.05.2018

»María de Buenos Aires« anstatt »Candide«

Spielplanänderung am 20. Mai in der Staatsoperette
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Am Pfingstsonntag (20. Mai) steht nicht wie geplant Bernsteins »Candide«, sondern die Tango-Operita von Astor Piazzolla »María de Buenos Aires« auf dem Spielplan der Staatsoperette Dresden. Bereits gekaufte Karten für »Candide« können entweder in die »Candide«-Vorstellung am 21. Mai getauscht oder unter Angabe der Bankverbindung erstattet werden.

Für die nun zusätzliche »María de Buenos Aires« am 20.5. um 19.30 Uhr gibt es noch Restkarten
unter 0351 320 42222 oder unter www.staatsoperette.de
05.05.2018

Auf die Plätze, fertig, SO!

In der Staatsoperette begann der Vorverkauf für 2018/19
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Pünktlich um 10 Uhr begann heute (am 4. Mai) der Vorverkauf für die Spielzeit 2018/19 an der Staatsoperette Dresden. Doch schon ab 6.30 Uhr hatten es sich die ersten Kunden vorm Theater auf mitgebrachten Klappstühlen gemütlich gemacht und geduldig gewartet. Ihnen schlossen sich schnell viele an, bis 10 Uhr standen ca. 200 Personen in der Warteschlange.
Von 10 bis 12 Uhr wurden insgesamt 1500 Karten gebucht. Das sind annähernd so viele, wie im letzten Jahr. Viele Kunden kauften sich ihre Karten gleich für die gesamte Spielzeit von September bis Juli.
Am meisten nachgefragt waren die Silvestervorstellungen (»Die Csárdásfürstin«), die Neujahrskonzerte, »My Fair Lady«, »Die Dreigroschenoper« und »Die Zauberflöte«.

Übrigens, der Erste in der Warteschlange hat für seinen 100-jährigen Vater Karten für »Im Weißen Rössl« gekauft und ihm damit einen Herzenswunsch erfüllt.
13.04.2018

Dresdner Exportschlager

Die Staatsoperetten-Produktion »Wonderful Town« wird ab Dezember 2018 in Wien gezeigt
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Am 15. April 2018 steht das Bernstein-Musical »Wonderful Town« zum letzten Mal auf dem Spielplan der Staatsoperette Dresden. Als eine der Eröffnungspremieren startete das Stück am 22. Dezember 2016 im neuen Haus. Von der Presse hoch gelobt (»Dresden liegt am Broadway [...]« Sächsische Zeitung) und vom Publikum geliebt und gefeiert, wurde »Wonderful Town« 27 Mal vor stets ausverkauftem Haus gespielt.
Nun geht diese Erfolgsproduktion auf die Reise nach Wien: Die Volksoper übernimmt die
Inszenierung von Matthias Davids in ihr Repertoire. Das bedeutet, Kostüme, Bühnenbild, Regie und Choreografie werden komplett aus Dresden übernommen. Und nicht nur das, zur großen Freude der Staatsoperette werden aber auch die beiden brillanten Hauptdarstellerinnen aus dem Dresdner »Wonderful Town«-Ensemble, Olivia Delauré und Sarah Schütz, in Wien wieder gemeinsam auf der Bühne stehen.

Olivia Delauré: »Ich habe mich riesig gefreut, als die Anfrage aus Wien kam und bin natürlich auch sehr stolz darauf, dass ich an der Volksoper gastieren darf. Gerade diese Rolle macht mir unheimlich viel Spaß – und gemeinsam mit meiner Bühnenschwester Sarah sind wir einfach ein unschlagbares und super eingespieltes Team.«

Schon bei der Auswahl des Stückes und der Verpflichtung des Kreativteams – Regie, Bühnenbild, Kostüme und Choreografie – stand fest, dass »Wonderful Town« erst an der Staatsoperette läuft und ab 9. Dezember 2018 an der Wiener Volksoper. Deshalb wurden von Anfang an auch die Dekorationen für beide Häuser konzipiert und sogar die Bauprobe fand in Wien statt.

Für die beiden letzten »Wonderful Town«-Vorstellungen in der Staatsoperette Dresden, am
14.4., 19.30 Uhr und am 15.4., 15 Uhr, gibt es nur noch sehr wenige Restkarten online unter
www.staatsoperette.de. Restkarten-Anfragen sind auch unter karten@staatsoperette.de möglich.
Die Staatsoperette Dresden hat ihr Programm für die kommende Spielzeit auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellt. 
Gleich die erste Premiere im Oktober bringt die für das Haus so typische Nähe zwischen Operette und Oper in einem Doppelabend auf die Bühne: die klassische Operette »Die schöne Galathée« von Franz von Suppé und Giacomo Puccinis Meisterwerk der komödiantischen Opernliteratur, »Gianni Schicchi«.
Für April 2019 kündigt die Staatsoperette Dresden die zweite Musical-Uraufführung im neuen Haus an. Der Komponist Frank Nimsgern und die Autoren Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka (von beiden stammt das Musical »Zzaun!«) haben für »Der Mann mit dem Lachen« den monumentalen historischen Roman »L’homme qui rit« des großen Victor Hugo exklusiv für die Staatsoperette Dresden adaptiert und ein klanglich opulentes und dramatisches Musical geschaffen.
Starke Frauenfiguren sind prägend für die am Haus gepflegten Kunstgattungen – Operette, Musical und Oper –, denkt man nur an die beispiellose Wandlung des Blumenmädchens Eliza Doolittle in »My Fair Lady«. Die Faszination der Verwandlung spiegelt sich aber auch in der Operette »Die schöne Galathée« und in dem Broadway-Musical-Erfolg »Ein Hauch von Venus« (One Touch of Venus) von Kurt Weill wider. Beide Male erwacht eine antike Statue zum Leben. Alle drei Werke wurzeln auf verschiedene Weise in dem antiken Mythos vom Bildhauer Pygmalion, der sich in eine von ihm geschaffene Frauenstatue verliebt. 

Vorverkaufsstart für 2018/19: 4. Mai 2018 um 10 Uhr.

Die Premieren 2018/19

»Die schöne Galathée«
Komisch-mythologische Operette in einem Akt
Text von Poly Henrion | Musik von Franz von Suppé

»Gianni Schicchi«
Komische Oper in einem Akt
Libretto von Giovacchino Forzano | Musik von Giacomo Puccini 

Musikalische Leitung: Andreas Schüller | Inszenierung: Axel Köhler
Premiere: 27. Oktober 2018

»Die schöne Galathée«
Der Bildhauer Pygmalion hat sich in seine Statue der Nymphe Galathée verliebt und bittet die Göttin Venus, dem kalten Marmor Leben einzuhauchen. Ein schwerer Fehler: Das fleisch-
gewordene Kunstwerk entpuppt sich als kokettes Wesen, das seinem Schöpfer vom ersten Moment an auf der Nase herumtanzt und ihn tyrannisiert… »Gianni Schicchi« Am Totenbett des reichen Buoso Donati müssen dessen scheinheilige Verwandte erfahren, dass der Verstorbene sein gesamtes Vermögen einem Kloster vermacht hat. Verärgert suchen sie nach einem Ausweg. Diesen weiß der gewitzte Bauer Gianni Schicchi: Er legt sich verkleidet in das Bett des Verstorbenen und diktiert dem herbeigerufenen Notar mit verstellter Stimme ein neues Testament…


»My Fair Lady«
Buch von Alan J. Lerner | Musik von Frederick Loewe | Deutsch von Robert Gilbert Musikalische Leitung: Christian Garbosnik | Inszenierung: Sebastian Ritschel
Premiere: 26. Januar 2019 

Das arme Blumenmädchen Eliza wird durch ihren ›interessanten‹ Dialekt zum Gegenstand einer obskuren Wette des exzentrischen Phonetik-Professors Henry Higgins. Er behauptet gegenüber Oberst Pickering, aus dieser ›Rinnsteinpflanze‹ in nur sechs Monaten eine Dame von Welt machen zu können…

»Der Mann mit dem Lachen«
Musik von Frank Nimsgern | Buch von Tilmann von Blomberg | Liedtexte von Alexander Kuchinka
Ein Auftragswerk der Staatsoperette Dresden
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel | Inszenierung: Andreas Gergen
Premiere: 27. April 2019

England zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Der Waisenjunge Gwynplaine zieht als Gaukler über die Jahrmärkte des Landes. Das Publikum feiert ihn als »Der Mann mit dem Lachen«, denn sein Gesicht ist zu einem entsetzlichen Dauergrinsen verzerrt. Doch eines Tages stellt sich heraus, dass Gwynplaine der verschollene Sohn eines hochgeehrten Lords und Erbe eines unermesslichen Vermögens ist. Übergangslos findet sich der mittellose Jahrmarktsfreak in der glänzenden Welt des englischen Hochadels wieder. Berauscht vom Luxus und geblendet von der Macht erkennt er erst langsam, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen...

»Ein Hauch von Venus« (One Touch of Venus)
Musical Comedy in zwei Akten
Musik von Kurt Weill | Gesangstexte von Ogden Nash | Buch von S. Perelman und Ogden Nash |
Deutsch von Roman Hinze
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel | Inszenierung: Matthias Davids
Premiere: 22. Juni 2019 

Zum Spaß steckt der New Yorker Friseur Rodney einer 3000 Jahre alten Venus-Statue den eigentlich seiner Freundin Gloria zugedachten Verlobungsring an den Finger. Auf diese Weise erweckt er die Göttin aus ihrem Marmor-Schlaf, die sich Knall auf Fall in ihn verliebt. Und damit beginnen die Probleme…
26.01.2018

Walter Plathe ist Voltaire

Bernstein mit Starbesetzung
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Am 17. März feiert Leonard Bernsteins »Candide« Wiederaufnahme-Premiere an der Staatsoperette Dresden. Dann steht auch erstmalig der bekannte Schauspieler
Walter Plathe (u.a. »Das Puppenheim von Pinnow«) auf der Bühne des Hauses. Plathe übernimmt die Rolle des Voltaire und führt als dieser mit ironischen Kommentaren
durchs Stück.
10.01.2018

Staatsoperetten-Produktion im Radio

Als Auftakt zum Bernstein-Jubiläumsjahr sendet Deutschlandfunk Kultur »Wonderful Town«
Pressemeldung vom 10. Januar 2018
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Am Sonnabend, 13. Januar 2018, sendet Deutschlandfunk Kultur ab 19.05 Uhr eine Live-Gesamtaufnahme von »Wonderful Town« mit Solisten, Chor und Orchester der Staatsoperette Dresden.
Die Hauptpartien werden von Sarah Schütz (Ruth Sherwood), Olivia Delauré (Eileen Sherwood), Bryan Rothfuss (Robert Baker), Marcus Günzel (»The Wreck« Loomis) und Gerd Wiemer (Chick Clark) interpretiert. Die musikalische Leitung hat Peter Christian Feigel.
Im Dezember 2016 fand im neuen Haus der Staatsoperette Dresden die umjubelte Premiere des selten gespielten Bernstein-Musicals statt, das sich seitdem großer Beliebtheit beim Publikum erfreut. Das nächste Mal kann man »Wonderful Town« auf der Bühne der Staatsoperette vom 21. bis 25. März sowie am 14. und 15. April erleben.
Zudem gibt es eine Doppel-CD mit der Gesamteinspielung des Musicals für 19 € an der Theaterkasse und im Handel.
05.01.2018

Ernüchternde Bilanz

Aufgrund einer Havarie verzeichnet die Staatsoperette 2017 immense Einnahmeverluste und 20.000 Besucher weniger
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Das Jahr 2017 begann im neuen Haus der Staatsoperette höchst vielversprechend. Die Auslastung vom 1. Januar bis zum 15. Oktober betrug 92 %. Der weitere Vorverkauf bis zum Jahresende ließ eine Besucherzahl von mehr als 125.000 Zuschauern erwarten.
Aber am 18. Oktober kam es zu einer fremdverschuldeten Havarie der Sprühflutanlage, die die Bühne sofort unbenutzbar machte und zur Folge hatte, dass alle Vorstellungen der Staatsoperette im Oktober und November abgesagt werden mussten. Diese insgesamt 27 ausgefallenen Vorstellungen, die Kaufzurückhaltung und die Rabatte für die Vorbühnen-Vorstellungen bedeuten einen Einnahmeverlust von 480.000 €. Insgesamt kamen 20.000 Besucher weniger als prognostiziert. Auch das Jahr 2018 begann wieder höchst vielversprechend. Das Neujahrskonzert wurde mit Begeisterung aufgenommen. Zu den geplanten und bereits ausverkauften Konzerten in der ersten Woche kamen havariebedingt noch sechs weitere Konzerte in der zweiten Januarwoche dazu, die sich nun auch nach und nach füllen und so insgesamt einen großen Erfolg für Chefdirigent Andreas Schüller, die Solisten und das Orchester der Staatsoperette versprechen.