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Die Staatsoperette sagt ihren regulär geplanten Spielbetrieb bis zum Ende der Saison 2019/20 ab.

»Den Mann im Mond?...

Den gibt es gar nicht! Ich stehe oben, ich Frau Luna!«...
... so spricht Frau Luna im Stück zu Fritz Steppke aus Berlin, der sich zu Besuch auf dem Mond wiederfindet und ganz verdutzt darüber ist, das der Mann im Mond eben kein Mann ist. Dieser Satz ist sehr bezeichnend für die Rolle der Frau Luna, denn sie ist die starke, höchst reizvolle Frau und Anführerin des Mondes. Für mich als Darstellerin der Titelpartie ist sie genau das, eine starke, strahlende und charmant-witzige Frau, die genau weiß, was sie will und es sich dann auch nimmt. Sie singt und tanzt dabei, erzählt von ihrem Leben auf dem Mond voller Hingabe und mit der für die Operette typischen Koketterie. Diese Rolle ist für mich sehr reizvoll, denn was vom Zuschauerraum aus so leicht aussieht, ist doch höchst anspruchsvoll. Sie, Frau Luna verführt den schmucken Fritz Steppke und will ihn dann sogar, gegen ihre eigentlichen Prinzipien, heiraten. Dabei ist es ihr total egal, dass er ein Mädchen namens Mariechen auf der Erde zur Freundin hat. Gleichzeitig wirbt ein recht schicker, aber nerviger Prinz um ihre Hand: Prinz Sternschnuppe. Frau Luna führt ihn ordentlich an der Nase herum, aber er lässt einfach nicht locker. Wie die Sache ausgeht verrate ich mal nicht... Das möchten wir unserem Publikum lieber zeigen!
Leichtigkeit und Freude an der Operette und dabei auf höchstem Niveau singen und spielen, das möchte ich mit dieser Partie und dem Stück  »Frau Luna« unseren Besuchern zeigen.
Maria Perlt