WILLKOMMEN IM NEUEN HAUS

Ich heiße Sie herzlich willkommen in diesem fantastischen Zuschauerraum. Sein Architekt sagte einmal: »Das ist mein Vulkan!«. Jetzt ist es an uns, dem Ensemble der Staatsoperette, hier künstlerische Eruptionen zu entfachen und einen Strom großer Emotionen fließen zu lassen. Damit es unser Vulkan wird. Die Energie, mit der wir bisher unser Publikum überzeugten, wird im neuen Saal noch größer sein. Denn dieser Neubau ist ein Bekenntnis unserer Stadt Dresden zu ihrer Staatsoperette. Willkommen also in der frisch eröffneten neuen Spielstätte der Staatsoperette Dresden.

Das alte Haus in Leuben war ein Nachkriegsprovisorium mit zwei großen Hindernissen für unsere Kunst: einer viel zu kleinen Bühne und  einer schädlichen Akustik.  Nun ist die Bühne groß genug, um unsere Solisten, Chormitglieder und Tänzer angemessen zur Geltung zu bringen. Endlich ist der Orchestergraben so weitläufig, dass unsere Musiker nicht unter einer Betonplatte sitzen müssen. Jetzt hören sie die Sänger und können mit ihnen musizieren. Und schließlich lässt der um zwei Drittel größere Saal eine echte Klangentwicklung zu, die wir bisher so sehr vermissten. Durch all diese Vorteile können die Zuschauer das Ensemble der Staatsoperette völlig neu entdecken.

Auf ebendieses Ensemble bin ich stolz. Es ist meine 14. Spielzeit am Haus und ich bin dankbar für den Weg, den wir gemeinsam gegangen sind. Ich bewundere den einzigartigen Teamgeist, durch den wir ein Viertel des neuen Theatergebäudes selbst zahlen konnten. Dafür verzichten die Mitarbeiter auf Teile ihres Gehalts. Nun vertraue ich darauf, dass ihre künstlerische Kraft die großartige Investition der Stadt von innen heraus vergoldet.

Drei große Premieren gestalten die Eröffnung im Dezember. Der große Operetten-Klassiker »Orpheus in der Unterwelt« ist so aktuell wie lange nicht. Das Musical »Wonderful Town« ist die Entdeckung überhaupt. Glaubte man doch, vom großen Leonard Bernstein bereits alles zu kennen.
Die Eröffnungsgala vereint all die wundervollen und unsterblichen Melodien, die das Publikum so sehr liebt.
Ab Januar bauen wir mit fünf Wiederaufnahme-Premieren der erfolgreichsten Inszenierungen der vergangenen Jahre unseren Spielplan wieder neu auf. Im Mai erscheint erstmals »Figaros Hochzeit«, gesungen in deutscher Sprache, im Repertoire der Staatsoperette. Am Ende der Spielzeit wollen wir mit der Tango-Operita »María de Buenos Aires« unsere Vielseitigkeit beweisen.

Sie, liebe Zuschauer, die uns seit Jahren die Treue halten, und Sie, liebe Entdecker, die jetzt erst zu uns kommen, sind herzlich eingeladen. Seien Sie dabei, wenn das Ensemble der Staatsoperette den jahrzehntelangen Traum der Rückkehr ins Herz unserer Stadt lebt! Seien Sie dabei, wenn es heißt: Vorhang auf für die Zukunft!

Ihr Wolfgang Schaller
Intendant der Staatsoperette Dresden

Alles neu. Die Staatsoperette Dresden ist angekommen – in ihrer neuen Spielstätte im Herzen Dresdens. Im modernen Haus auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte freut sich das Ensemble nun auf eine spannende Eröffnungsspielzeit. Diese wird abwechslungsreich.

Operette, Musical und Spieloper. Das Ensemble der Staatsoperette Dresden ist Experte für die heiteren und unterhaltenden Seiten des Musiktheaters. Das Haus gehört zu den wenigen Theatern im deutschsprachigen Raum, die sich genau diesen Genres verschrieben haben.

Für die Ensemblemitglieder bedeutet das vor allem eines: Sie sind Allroundkünstler. Sänger und Sängerinnen, Chor, Ballett und auch die Mitglieder des Orchesters verfügen über das musikalische und darstellerische Können, um den hohen Anforderungen des abwechslungsreichen Spielplans gerecht zu werden. Sängerinnen, die auch tanzen können oder Tänzerinnen, die singen – an der Staatsoperette Dresden ist das keine Seltenheit.

Zum Repertoire gehören natürlich auch beliebte Operetten-Klassiker wie »Orpheus in der Unterwelt«, »Die Fledermaus« oder »Im Weißen Rössl«. 

Auch in Sachen Musical verfügt das Haus über eine beachtliche Bandbreite an Inszenierungen. Neben Leonard Bernsteins »Wonderful Town« sind auch neue Musicals wie etwa »Catch Me If You Can» oder »La Cage aux Folles« zu erleben. 

Die dritte Säule des Repertoires ist die Spieloper. Stücke wie etwa »Die Hochzeit des Figaro« oder »Das Märchen vom Zaren Saltan« sind an der Staatsoperette Dresden zu sehen.  

Regelmäßig begrüßen wir Kollegen zu interessanten Gastspielen auf unserer Bühne. In der Spielzeit 2016/17 etwa die Band Keimzeit, zu deren Musik das Thüringer Staatsballett tanzen wird. Im Broadway-Hit »Next to normal – Fast normal« sind die Musicalstars Pia Douwes und Thomas Borchert zu sehen. Dagmar Manzel spielt in »Eine Frau, die weiß, was sie will!« sogar gleich mehrere Rollen und ist zudem in ihrem Holländer-Programm »Menschenskind« zu erleben. Und Michael Quast wird mit seiner Fliegenden Volksbühne in »Zu dritt im weißen Rössl« seine ganz persönliche Sicht auf die turbulente Revueoperette zeigen.

Sie sind neugierig geworden? Dann sehen wir uns hoffentlich in der Staatsoperette Dresden!

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