Die neue Spielstätte

Wo einst der Strom für Dresden produziert wurde, wird jetzt das Publikum elektrisiert. Das einstige Kraftwerk Mitte ist das neue Zuhause der Staatsoperette Dresden. Auch das tjg. theater junge generation fand hier seinen neuen Standort. Gemeinsam markieren die beiden Theater der Landeshauptstadt die neue Mitte von Dresden.

So heiß ersehnt
Der große Traum hat sich erfüllt. Die Staatsoperette Dresden hat endlich ihren Platz im Herzen der Stadt gefunden. Jahrzehntelang spielte das Ensemble im abgelegenen Stadtteil Leuben in einem Provisorium. Das ist nun vorbei. Wo noch bis vor Kurzem die denkmalgeschützten Industriebauten des einstigen Kraftwerks Mitte im Dornröschenschlaf vor sich hin dämmerten, entstand ein einzigartiger Standort für Kultur, Kunst und Kreativität. Das alles nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Die wertvollen historischen Klinkerfassaden des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurden sorgfältig restauriert und um moderne Gebäude ergänzt. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Hochschule für Musik am Wettiner Platz präsentiert sich jetzt die neue Mitte Dresdens mit den Spielstätten der Staatsoperette Dresden und des tjg. theater junge generation.
In einem großzügigen Zuschauerraum mit 700 Plätzen begrüßt die Staatsoperette Dresden nun ihre Gäste und bietet ihnen Operette, Spieloper und Musical auf höchstem Niveau. Die große Bühne, ausgestattet mit einer Drehscheibe und modernster Technik, macht Verwandlungen möglich, die die Zuschauer verblüffen werden. Dass all das umgesetzt werden konnte, ist zum Großteil auch denen zu verdanken, die hier arbeiten. Seit 2009 verzichten die Mitarbeiter auf einen Teil ihres Gehalts. Dadurch konnten wir ein Viertel des neuen Theatergebäudes selbst zahlen. Eine Liebe zum Haus, die auch die Gäste während der Vorstellungen spüren werden.

Attraktives Spielplanangebot mit Operette, Spieloper und Musical

Im Dezember 2016 eröffnete das Ensemble der Staatsoperette Dresden sein neues Haus mit einer festlichen Gala und den Eröffnungspremieren „Orpheus in der Unterwelt“ (Jacques Offenbach) und „Wonderful Town“ (Leonard Bernstein).
Unmittelbar anschließend wird der regelmäßige Spielbetrieb beginnen, der neben Wiederaufnahme-Premieren des Repertoires attraktive Konzerte und repräsentative Gastspiele bringen wird. 
Eine große Bühne mit zwei Seitenbühnen und Hinterbühne, eine Drehscheibe mit Drehring, Podien und ein hoher Schnürboden ermöglichen alle Bühnenbildlösungen und Verwandlungen, die das Publikum heute zu Recht von einem großen Musiktheater erwartet. Moderne Beleuchtungsanlagen und ausgefeilte Tontechnik komplettieren die Ausstattung dieses zeitgemäßen Theaterneubaus. Großzügige Foyers mit Fahrstühlen und einer optimalen Pausengastronomie empfangen die Besucher.
Sieben Straßenbahn- und Buslinien und der nahe gelegene S-Bahnhof Dresden-Mitte, ein Taxihalteplatz und gute Parkmöglichkeiten stellen zusammen mit dem fünfminütigen Fußweg zum Postplatz und der großen Nähe zu den innerstädtischen Gaststätten und Hotels hervorragende Voraussetzungen für einen bequemen Besuch des Theaters dar.

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