Oper
MARÍA DE BUENOS AIRES
MARÍA DE BUENOS AIRES

MARÍA DE BUENOS AIRES

Der einzigartige Komponist und Bandoneon-Spieler Astor Piazzolla nannte sein einziges Bühnenstück »María de Buenos Aires« selbst eine Tango-Operita.

Beschreibung

Für María, die bettelarm aufwuchs, ist der Tango nicht nur ein Tanz. Er gibt ihr die Kraft, die Vorstadt endgültig hinter sich zu lassen und in Buenos Aires zu bleiben. Der Tango erfüllt sie mit der Energie, die sie in den Bars und Bordellen der Stadt für ihren gesellschaftlichen Aufstieg braucht. Er weckt in ihr und in allen, die sie tanzen sehen, unbändige Leidenschaft. Der Tango ist ihr Leben. Doch er ist es auch, der sie in Gefahr bringt. Am Ende wird er sie unsterblich machen. Denn María ist der Tango …

»María de Buenos Aires« erzählt vom ewigen Kreislauf des Werdens und Wieder-Vergehens, aber auch von Vitalität und der Faszination des Tangos, des »tanzenden Eros«. Ursprünglich komponiert wurde das Werk 1969 für den argentinischen Rundfunk. Grundlage dafür bildeten Texte des uruguayischen Lyrikers Horacio Ferrer. Piazzolla vermischte dafür argentinische Folklore mit Jazz und klassischer Moderne. Er wurde so zum Erneuerer des Tango Argentino und schuf den »tango nuevo«. Über 300 Tangos schrieb Astor Piazzolla in seinem Leben. Mit seiner Operita gibt er dem Tanz durch María eine Seele.

Das Besondere am Stück ist die Einbeziehung der Besucher in das Geschehen. Sie sitzen auf der Bühne im Bühnenbild an separaten Tischen oder auf Podesten zwischen Darstellern, Tänzern und Musikern. So können die Gäste hautnah die Atmosphäre und den Charme des Tangos miterleben – vielleicht auch mit einem Glas Rotwein in der Hand ...

Im Internet sind nur Plätze auf den Bühnenpodesten im Bestplatzprinzip buchbar.

Premiere: 23. Juni 2017

Dauer: 2 Std (inkl. 30 min Pause)



Musikalische Leitung

Inszenierung

Choreografie

Bühne, Video und Light-Design

Technische Leitung


María

Der Geist »El Duende«

Payador

Ladrón

Gorrión | Analista Primero

Eine Stimme jenes Sonntags

Leben und Sterben in berauschenden Bildern

[Tom] Quaas spielt den Duende überlegen und verzweifelt, Whiskey-vernebelt und mit klarem Durchblick.

[...] Jannik Harneit, Marcus Günzel und Christian Crygas […] geben den Figuren klares Profil und kraftvolle Stimme.[...]

 

[Radek Stopka] hat den Tango in abwechslungsreiche, sehenswerte Choreografien transformiert und erzählt die Geschichte in einer wirkungsvollen Gratwanderung zwischen Entdecken und Verschleiern, Ausleuchten und im Dunkeln lassen.[...]

 

[...] Tango ist Kult und bekommt über die Form wieder diese Sinnlichkeit, dieses Rollenspiel zwischen

Mann und Frau, das so doch auf seine Weise echt ist. [Peter] Christian Feigel bringt dies mit dem Tango-Orchester der Staatsoperette und gutem Feeling effektvoll zur Geltung.[...]

 

[...] Die Tango-Operita ist ein Erlebnis. Sie berührt, geht unter die Haut und ist faszinierend [...]. Ein lauer Sommerabend kann hier zum verführerischen Tango-Abend werden.[...]

 

26.06.2017 Sächsische Zeitung, Jens Daniel Schubert

Tanz zwischen Gangstern und Geistern

[…] Vasiliki Roussi gibt die Maria an der Staatsoperette mit rauchiger Stimme als Mischung aus Tangodiva und Träumerin. […]  Gesanglich ist [sie] der große Star des Abends. Wenn sie das berühmte „Yo soy Maria de Buenos Aires" singt, erscheint die Geschichte auf einmal seltsam real, so als sei der Geist der Maria tatsächlich auferstanden, um sie noch einmal zu erzählen. […]

 

[…] sind es doch gerade solche atmosphärischen Aufführungen, die im Stadtzentrum bislang fehlten.

26.06.2017 DNN, Nicole Czerwinka

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