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ERÖFFNUNGSGALA

ERÖFFNUNGSGALA Stargäste: Sächs. Bergsteigerchor »Kurt Schlosser«

Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler weihen die neue Spielstätte mit einer musikalischen Gala der besonderen Art ein.

Impressionen

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Beschreibung

Das Programm umfasst die gesamte bunte Palette an Musikstilen, die typisch sind für das vielfältige Repertoire der Staatsoperette. Das reicht von den Großmeistern der Goldenen und Silbernen Operetten-Ära aus Wien, Berlin und Budapest bis hin zu den Musical-Klassikern aus London und New York.

Freuen Sie sich auf getanzte Träume unseres Balletts und unvergessliche Melodien voller Harmonie und guter Laune, die das Orchester der Staatsoperette Dresden unter der Leitung des Ersten Kapellmeisters Christian Garbosnik virtuos begleitet.

Durch diesen festlichen Abend voller Höhepunkte führen Sie unsere Ensemblemitglieder Kammersänger Axel Köhler und Musical-Star Jannik Harneit. Die beiden Conférenciers und das ganze  Ensemble begrüßen alle Gäste, die gemeinsam mit uns im neuen Haus im Zentrum Dresdens ein Freudenfest der Musik feiern wollen.

Dauer ca. 2 Std 55 min (inkl. 25 min Pause)

Premiere: 30. Dezember 2016



Von allem etwas und ein Opernstar zu Gast

Los geht's mit einem Paradestück aus der Operette »Die leichte Kavallerie« von Franz von Suppe. Christian Garbosnik lässt das Orchester der Staatsoperette mit der Ouvertüre alle schmetternden Register zie­hen. [...] Und logisch, dass in der Rück- und Vorausschau auf das vornehmlich an den Klassikern der Operette und des Musicals orientierten Formats dieses in Deutschland so einzigen Musiktheaters auch ein gut aufgelegtes Ensemble mit Solisten, Chor und MusicalChorDresden, Ballett und Orchester mit John Kanders Reißer »Will­kommen! Bienvenue! Welcome!« noch eins drauf legt.
Noch eins drauf legt Axel Köhler, der mit Jannik Harneit durch den gut dreistün­digen Abend führt und für das offensicht­lich international erwartete Publikum sich der russischen Sprache bedient, Harneit macht es auf Englisch. [...]
Wenn aber Jannik Harneit in einer sil­bernen Mondsichel über die Bühne schwebt und »Maria« aus Bernsteins »West Side Story« singt, dann geht musi­kalisch die Sonne auf. Und es prickelt auch, wenn das Ballett der Staatsoperette in einer Choreografie von Winfried Schnei­der einen Champagner-Galopp tanzt. [...]
Und so geht es musikalisch durch die Stile und Zeiten, mit viel Gefühl und schö­nen Tönen singt Ingeborg Schöpf davon, wie heiß ihre Lippen küssen aus Lehars »Giuditta«, und Christian Grygas schenkt ihr die berühmten dunkelroten Rosen aus Millöckers »Gasparone«.
[...] Olivia Delaure als Evita macht mit dem Ballett einen Ausflug nach Buenos Aires,nachdem diese ausgesprochen vielseitige, vor allem auch tänzerisch grandiose Künstlerin zuvor schon im Ensemble mit den Kol­leginnen Mandy Garbrecht, Jeannette Oswald, Maria Perlt und Ingeborg Schöpf, sowie den Herren Elmar Andree, Markus Francke, Christian Grygas, Richard Samek und Andreas Sauerzapf, einen Höhepunkt gesetzt hatte [...].
Stargast dieser Gala, Rene Pape, sorgt ein bisschen für wohlige Schauer, wenn er »So in Love« singt, mit Ingeborg Schöpf im Duett »Bess, you is my woman now«, aus Gershwins Oper »Porgy and Bess«, und vor allem mit »Some Enchanted Evening« aus »South Pacific« von Richard Rodgers, gewisserma­ßen auch eine Hommage an den großen Kollegen Ezio Pinza, jehen »erotischen basso cantante«, der eben nicht nur auf den Opernbühnen Triumphe feierte, son­dern gerade mit jenem Song auch am Broadway. [...] 

DNN, Boris Gruhl

02.01.2017

Showtime mit Stars

[...] Das Programm schlug einen großen Bogen, zeigt mit fast dem gesamten Ensemble ein buntes Potpourri aus dem bisherigen Repertoire. Höhepunkte sind jeweils unterschiedliche Stargäste. Zur Premiere kam der Dresdner Opernbass René Pape. [...] Christian Garbosnik am Pult verband die Stile und Tempi, war verlässlicher Vermittler zwischen Sängern und Musikern. [...] Aus dem Solistenensemble ragten Maria Perlt mit ihren »Candide«-Koloraturen und Olivia Delauré mit fast akrobatisch vertanzten Musicalnummern heraus. Christian Grygas überzeugte als Danilo und Marcus Günzel zeigte neben seinen tänzerischen berührende sängerische Momente [...] Insgesamt ein abwechslungsreicher, sehens- und hörenswerter Abend fürs Publikum und sicher ein Lehrstück über die Möglichkeiten des neuen Theaters.

Sächsische Zeitung, Jens Daniel Schubert

02.01.2017

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