05.01.2018

Ernüchternde Bilanz

Das Jahr 2017 begann im neuen Haus der Staatsoperette höchst vielversprechend. Die Auslastung vom 1. Januar bis zum 15. Oktober betrug 92 %. Der weitere Vorverkauf bis zum Jahresende ließ eine Besucherzahl von mehr als 125.000 Zuschauern erwarten.
Aber am 18. Oktober kam es zu einer fremdverschuldeten Havarie der Sprühflutanlage, die die Bühne sofort unbenutzbar machte und zur Folge hatte, dass alle Vorstellungen der Staatsoperette im Oktober und November abgesagt werden mussten. Diese insgesamt 27 ausgefallenen Vorstellungen, die Kaufzurückhaltung und die Rabatte für die Vorbühnen-Vorstellungen bedeuten einen Einnahmeverlust von 480.000 €. Insgesamt kamen 20.000 Besucher weniger als prognostiziert. Auch das Jahr 2018 begann wieder höchst vielversprechend. Das Neujahrskonzert wurde mit Begeisterung aufgenommen. Zu den geplanten und bereits ausverkauften Konzerten in der ersten Woche kamen havariebedingt noch sechs weitere Konzerte in der zweiten Januarwoche dazu, die sich nun auch nach und nach füllen und so insgesamt einen großen Erfolg für Chefdirigent Andreas Schüller, die Solisten und das Orchester der Staatsoperette versprechen.