Operette
DIE DREIGROSCHENOPER

DIE DREIGROSCHENOPER

Und der Haifisch, der hat Zähne...

Beschreibung

Während der eine auf skrupellose Weise sein Geld mit dem Elend der Ärmsten der Armen verdient, pflegt der andere einen fast schon altmodischen Mix aus Raub und Mord: Jonathan Peachum betreibt die lukrative Agentur »Bettlers Freund«, in der er Bettler auf mitleiderregende Weise ausstattet. Dafür kassiert er die Hälfte ihres Einkommens. Macheath dagegen gibt sich zumeist im Bordell dem Müßiggang hin und verlässt sich ganz auf seine Beziehungen zu dem Londoner Polizeichef. Da beide das Viertel von Soho als ihr Revier ansehen, ist der Konflikt zwischen den Konkurrenten unvermeidbar. Als Peachum unfrei-
willig zum Schwiegervater von Macheath wird, eskaliert die Situation.

Bertolt Brechts 1928 uraufgeführte »Die Dreigroschenoper« gehört zu den meistgespielten Theaterstücken des 20. Jahrhunderts. Kurt Weill schuf in seiner Musik einen unverwechselbaren Stilmix aus den Modetänzen der späten 1920er Jahre. Songs wie »Die Moritat von Mackie Messer« oder die Ballade der »Seeräuberjenny« entfalten auch heute noch ihre Wirkung.
Die Staatsoperette Dresden präsentiert »Die Dreigroschenoper« ganz in der Tradition der Uraufführung, in der der Operettentenor Harald Paulsen den Macheath sang. Durch die Besetzung mit Sängern rückt die Musik Kurt Weills in ihrer melodischen Vielfalt stärker als üblich in das Zentrum der Aufführung. Dabei ist das Werk in der klanglich raffinierten Originalinstrumentation Weills zu hören, die opulenter als gewohnt ist.



Musikalische Leitung

Inszenierung, Kostüme und Licht

Bühnenbild

Konzeptionelle Mitarbeit

Ronny Scholz

Choreografie

Choreinstudierung

Dramaturgie

Technische Leitung


Jonathan Jeremia Peachum

Mrs. Peachum

Polly Peachum, ihre Tochter

Macheath

Tiger Brown, Polizeichef von London

Lucy, seine Tochter

N.N.

TrauerweidenWalter

N.N.

HakenfingerJakob

MünzMatthias

SägeRobert

Ede

N.N.

Jimmy / Moritaten-Sänger

Filch

N.N.

SpelunkenJenny, Hure

Smith, erster Konstabler

N.N.

Hochwürden Kimball

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